Jan 05 2010
70 Euro sind schon verdient

Nachdem die Feiertage mehr mit Schlemmen, Konzertbesuchen (Weihnachtskonzert der Toten Hosen) und faul herumliegen verbracht wurden, ging es für mich Ende 2009 wieder mit dem Training los. Die Überwindung, bei nasskaltem Wetter vor die Türe zu gehen, war zwar groß, aber die bereits gebuchten und/oder geplanten Wettbewerbe in 2010 ließen mir ja keine Wahl.
Glücklich bin ich über meine Entscheidung, mir das Mountainbike zugelegt zu haben. Den letzten Sonntag des Jahres beispielsweise absolvierte ich eine Tour von dreieinhalb Stunden im Bergischen bei Schnee und teilweise eisigem Untergrund. Ich bin zwar auch einmal gestürzt, aber es ist nichts weiter passiert. Im verschneiten Gelände ging es stetig bergauf und bergab, es knirschte richtig unter den breiten Reifen, - und machte tierisch Spaß! Die erste Grundlage für ein Ausdauertraining war somit gelegt, es folgten Schwimmeinheiten und lockere Läufe von circa einer Stunde Dauer.
Am Silvestertag dann noch zum Jahresabschluss ein Lauf von zwölf Kilometern, und das Sportjahr 2009 war Geschichte.
Den Jahreswechsel verbrachte ich privat mit Freunden und Bekannten, und ziemlich vernünftig *g. So fiel es mir nicht schwer, am ersten Tag des Jahres zumindest eine Einheit auf der Rolle im heimischen Wohnzimmer zu absolvieren. Die erste Schwimmeinheit am Samstag hatte eine Gesamtdistanz von …2010 Metern. *g
Am gestrigen Sonntag wurde der Anfang gemacht - die ersten siebzig EURO wurden durch die Lauf/Triathlonabteilung der Fortuna beim 10 Kilometer Neujahrslauf in Ratingen „verdient“ (siehe auch Bericht: Tue Gutes und rede darüber).
Der Blick aus dem Fenster am frühen Sonntagmorgen verhieß allerdings nichts Gutes. Wie in den meisten Teilen der Republik lag auch in Düsseldorf Schnee. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Ratingen etwa 150 Meter höher liegt als die Landeshauptstadt, wie werden die Verhältnisse dann dort sein? Aber egal, kneifen kommt für einen Triathleten sowieso nicht in Frage, und außerdem ist jeder erlaufene Wettkampfkilometer in 2010 wichtig.
Leider mussten kurzfristig krankheitsbedingt noch einige passen, aber bei winterlichen Temperaturen fand sich die übrige Fortuna-Truppe mehr oder weniger fröstelnd - neben 1.000 anderen Teilnehmern - zum Start ein. Übrigens, von den letztlich sieben gestarteten Fortunen waren fünf von der Triathlonabteilung! Eiserne Jungs sozusagen *g.
Drei Runden sind in Ratingen zu absolvieren, und in jeder Runde musste eine leichte Steigung absolviert werden, die spätestens in der dritten Runde richtig weh tun kann. Aber egal, auf die Zeit kam es bei diesem Wettkampf für mich sowieso nicht an (diese Aussage lässt jede schwache Zeit in einem anderen Licht erscheinen *g). Exakt 52 Minuten benötigte ich - und war damit innerhalb der Fortuna-Läufer im Mittelfeld.
Möglicherweise lag es an den kalten Temperaturen, vielleicht aber doch eher an mangelndem Lauftraining. Jedenfalls schnellte mein Puls sehr schnell auf einen Wert von weit über 150 an, was für mich enorm viel ist. Zum Ende hin erreichte ich sogar die 161 (und meine HFmax liegt bei 165!) Meine Pulsuhr zeigte mir daraufhin bei der Trainingsintensität einen Wert von 5 an, dieser bedeutet: Übertraining. *g
Das Foto lässt erahnen, dass mir der gestrige Tag und die Strecke noch nicht leicht fiel -und meines Erachtens sieht man mir zu meinem Leidwesen - auch meine 52 Jahre an.
Ein Grund mehr, jetzt wieder konzentriert und diszipliniert die Trainingseinheiten anzugehen. Außerdem bin ich noch ein dicker Mann, bei 1,78 Meter sind es mittlerweile 81 Kilogramm *schäm (mein Wettkampfgewicht liegt bei 76 Kilogramm).
Neben dem Training muss ich jetzt also auch noch diäten. Na, 2010 fängt ja gut an.






Du hattest nicht die Nummer 634 oder???
Müssten solche Kommentare wie die von Triatom nicht zensiert werden ? *gg