Dez 06 2009

Geile Rollen-Session

Von Oliver um 10:24. Bereich: Radfahren, Video

Hab’ die Tage ein Video gesehen, das unglaublich gut die inneren (und äußeren) Zustände beim Rollentraining visualisiert. Gratulation! Ich wünschte, ich hätte die Zeit, ein ähnliches Video zu produzieren… ob ich es so gut hinbekäme, lasse ich mal dahingestellt. Also, Ehre wem Ehre gebührt … prima Motivationsstoff:

3 Kommentare zu “Geile Rollen-Session”

  1. Matzeam 09 Dez 2009 um 21:53 Uhr

    Mal ein paar naive Fragen eines Rookies: Wofür braucht man eigentlich eine Rolle? Oder ist das Luxus? Ich meine, man kann sich doch auch Schutzbleche an die Karre schrauben, was langärmeliges überziehen und dann raus auf die Straße. Oder friert man sich was ab, wenn man 100 Kilometer im Winter durch die Gegend fährt? Ernst gemeinte Frage(n)

    Grüße, Matze

  2. Oliveram 13 Dez 2009 um 14:17 Uhr

    Nun, in der kalten Jahreszeit sind die Straßen häufig auch nass, und dann mit den schmalen, profillosen Reifen eines Straßen- oder Tria-Rennrades zu fahren ist oft nicht ungefährlich. Auch und gerade, wenn heftiger Wind dazu kommt. Schutzbleche/-plastik helfen da nicht wirklich…

    Breitere Reifen mit Profil kann man aber häufig auf die Renn-/Triabikes nicht montieren, weil die Gabeln zu eng sind oder weil es mit den Bremsen nicht passt. Deswegen kommen ja gerade wieder die Crossbikes bzw. Cross-Rennräder in Mode.

    Die haben eine etwas andere Geometrie, manchmal höhere Tretlager und vor allem kommen sie mit schlechtem Wetter und nass-matschigem Untergrund angepassten Rädern und Bremsen daher. Mit denen kann man auf nass-matschigen Untergrund auch gut fahren. Sie sind nicht dazu geeignet, extremes Gelände wie ein Mountain-Bike zu queren oder extrem zu kletten oder Downhill zu fahren - aber man hat echtes Rennrad-Feeling und eine entsprechende Sitzposition auf Feld- und Waldwegen etc.

    Wer also im Winter trainieren will und nicht unbedingt aufs MTB steht, ist mit einem Crossrad besser bedient.

    Wer schon ein Tria-Rad, ein Straßenrad (fürs Bergfahren), ein MTB hat und nun zusätzlich die Anschaffung eines Crossrades scheut, dem ist mit der Rolle wohlgetan. Denn auf die kann man sein Straßenrad bauen und so ein sinnvolles Training in der heimischen Hütte hinkriegen.

    Die Vorteile der Rolle: Kein Straßenverkehr, kein Beachten des Straßenzustandes und der Umgebung etc. Will sagen: Man kann Musik hören, dass es kracht, Videos ansehen, den Fernseher beglotzen. Es gibt auch Rollen, die an den PC gekoppelt werden und mit denen man dann berühmte Radstrecken nachfahren kann (siehe “Mont Ventoux im Selbstversuch: http://iron.frblog.de/?p=484)

    Abgesehen davon: Mehr Konzentration beim Techniktraining (einbeinig pedalieren für den runden Tritt), Kraft-Ausdauer-Training (schwere Gänge über einen gewissen Zeitraum) oder ein sehr ruhiges, gleichmäßiges GA-Training - weil eben der Straßenverkehr fehlt.

    Wessen Kältefestigkeit begrenzt ist, der kann man prima erst mal ne Stunde auf die Rolle, wechselt dann in die Laufklamotten und rennt noch ne Stunde draußen bei Wind & Wetter.

    Es spricht also einiges fürs Rollentraining. Eine Variante davon - hier im Ironblog schon von Triatom beschrieben - ist das Spinning, das man in Fitnessstudios machen. Mittlerweile bei Triathleten als Wintertraining auch sehr beliebt. Dazu vielleicht ein andermal mehr.

  3. Peteram 13 Dez 2009 um 21:37 Uhr

    kluge Antwort, 100 prozentige Zustimmung, Oliver.

    ..will heissen, wer im Winter nicht draussen 100 Kilometer fährt, mit oder ohne Schutzblech, ist nicht unbedingt ein Weichei..

    ich fahre MTB, aber auch oder und.. Rolle

    aber Rennrad bei Winterwetter, nicht unbedingt spassig, weil gefährlich

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Kommentar

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