Feb
26
2010
Mareike ist keine Läuferin, Mareike macht überhaupt keinen Sport. Aber Mareike ist ‘ne Nette, .. sagt Mark. Noch! Natürlich wird Mareike weiterhin ‘ne Nette bleiben, was Mark aber eher meinte: „Die gute Figur geht den Bach runter, ansatzweise jetzt schon an den Hüften und den Oberschenkeln zu erkennen.“
Wir sprachen letztens beim Radfahren darüber, an einem trockenen, aber kalten Samstagnachmittag. Wir nutzten das Wetter, um mal wieder (das erste Mal in 2010) mit den Triathlon-Rädern unterwegs zu sein. Nach dieser langen Abstinenz ein Gefühl, als ob man von einem Sattelschlepper auf einen Sportwagen wechselt.
Um aber wieder auf Mareike zurück zu kommen: Die Aussage von Mark machte mich nachdenklich. Seit 25 Jahren mache ich nun Ausdauersport und kann mir ein Leben „ohne“ kaum vorstellen. Es ist für mich schon eine solche Selbstverständlichkeit, da kommt es mir überhaupt nicht in den Sinn, dass es Andere gibt, die dem Sport nun mal gar nichts abgewinnen können.
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Feb
17
2010
Mein erster Triathlon steht an. Es ist ein kalter, verregneter Tag in Hamburg, aber mein Adrenalin-Spiegel heizt mir mächtig ein.
Was wird mich erwarten, und, viel wichtiger, werde ich das Ziel überhaupt erreichen? Das Training wurde von mir leider etwas vernachlässigt, umso mehr war ich froh, mich in Hamburg nur für die Sprint-Distanz angemeldet zu haben.
Nun stand ich also da, in meinem Startbereich, ein Häufchen Elend. Es regnete, alle Teilnehmer waren schon vor dem regulären Start durchnässt und dann wurde der Start auch noch - aufgrund des schlechten Wetters - verschoben. Die Lippen wurden blau, Gänsehaut zierte meinen Körper, Zähnebibbern.
Kein schöner Beginn meiner Triathlonkarriere. Aber dann ging es doch los, aber alles viel zu schnell. Ich kämpfte mit den Armen und Beinen, nicht mit den eigenen, sondern mit denen meiner Konkurrenten. Das Alsterwasser hatte keine Badewannenqualität und die Boje, die den Wendepunkt darstellen sollte, wollte und wollte einfach nicht näher kommen. Irgendwann aber war es dann doch soweit, der Wendepunkt und das baldige Ziel der Schwimmstrecke konnte bereits erahnt werden. Aber zuvor kam noch der von mir so gefürchtete Tunnel. Dunkel, dreckig, Rattenlager und viel lang.
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Feb
05
2010
Im Beitrag „Winter-Wonder-Land“ hatte ich berichtet, wie sehr es mir gefällt, durch den verschneiten Volksgarten zu laufen.
Jetzt aber muss ich gestehen, so langsam reicht es mir. Eine gewisse Winterdepression schleicht sich ein, die Sonne lässt sich kaum bis gar nicht blicken, es bleibt kalt, ungemütlich und doch… trainiert werden muss weiterhin! Wenn ich aber sehe, mit welcher Disziplin ich das mir vorgegebene Pensum absolviere, da bin selbst ich überrascht.
Es gibt natürlich auch Gründe für meine momentane Energie.
Zum Einen wäre da das Phänomen zu nennen, dass ich fast beschwerdefrei bin. Kaum Knieprobleme bei längeren Laufeinheiten, kein Asthma, lediglich leichte Schmerzen in der rechten Schulter, die aber - noch - nicht hinderlich sind (gut, Liegestütze beispielsweise kann ich jetzt keine mehr machen, aber muss ich ja auch nicht *g).
Zum Anderen natürlich das in 2010 zu absolvierende Programm. Neben dem Ironman am 04. Juli in Frankfurt stehen Wettbewerbe wie der Triathlon in Steinfurt, der Klassiker in Bonn, die Olympische Distanz in Hamburg, die Mitteldistanz in Podersdorf (Österreich) an. Die Läufe, Radrennen etcetera sind hier noch gar nicht berücksichtigt.
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