Archive for Oktober, 2009

Okt 29 2009

Drei und ein halbes Rad…

Published by Peter under Triathlon

… stehen jetzt in meinem “Fahrradzimmer”.

Neben dem Straßenrad, dem Triathlonrad und dem Rahmen des alten Zeitfahrrades bin ich seit vierzehn Tagen auch stolzer Besitzer eines eigenen Mountainbikes!

Nein, nicht dass ich das von Gastblogger Triatom aussortierte gekauft hätte. Meins ist fast neu, gekauft von dem Freund meines Neffen. Passt wie angegossen, hat die Deore XT Ausstattung (auch wenn mir das nicht so viel sagt *g) und ist in schlichtem dezentem Schwarz lackiert, damit nicht das Rad, sondern der Fahrer glänzen kann. ;-)

Nun aber ernsthaft. Mein Ziel war es sowieso, im Winter verstärkt mit einem MTB unterwegs zu sein. Das Training mit dem Straßenrad, so hat es die Vergangenheit gezeigt, wird erst wieder Ende Februar (bei fehlendem Winter aber auch schon früher) aufgenommen.

Ich bin zwar auch schon Ende Dezember unterwegs gewesen, aber das waren wirkliche Ausnahmen.

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Okt 26 2009

Frankfurt Marathon: ohne mich!

Published by Oliver under Triathlon

Was, kein Wort zum Frankfurt-Marathon? Ja, in der Tat. Jedenfalls kein eigenes. Die beste aller Ehefrauen und ich hatten beschlossen, in unserem Haus ein größeres Revirement anzusetzen, in dessen Zuge erst einmal ausgemistet wurde. Das hat uns das ganze Wochenende beschäftigt, danach schien das Haus einen Meter mehr aus dem Boden zu ragen… ;-)

So ist der Frankfurt Marathon an uns vorüber gegangen oder gelaufen; aber die Frankfurter Rundschau hat mehrere Berichterstatter an Ort und Stelle entsandt. Die gesammelte Berichterstattung findet sich unter Triathlon & Marathon, über die Spitzenläufer wie die No-Names wie die Randerscheinungen.

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Okt 18 2009

Zorn und Verzweiflung

Published by Oliver under Laufen, Philosophie

Die Kollegen der FAZ hatten vor kurzem eine lobenswerte Serie vor dem Berlin-Marathon aufgelegt und darin findet sich u.a. ein Interview mit dem Schriftsteller Günter Herburger (hat “Lauf und Wahn” geschrieben, steht auf meiner Amazon-Wunschliste *g ). Darin heißt es u.a.:

Wenn Sie von Erschöpfung reden - das ist ein eigenartiges Wort, es meint Entkräftung, aber es beinhaltet auch das Schaffen von Neuem: die Schöpfung.

Eine sehr weise Regelung der Grammatik. Es ist wahr: Erschöpfung ist zugleich auch Schöpfung. Wenn jemand körperlich erschöpft ist, kann er aus anderen Teilen seines Daseins schöpfen. Er wird erinnern, wird verfluchen, wird sich extremen Dingen hingeben, an die er sich vorher nicht zu denken traute. Die Erschöpfung ist der Fall in die kleine Hölle, ins Purgatorium, das Fegefeuer. Man erhebt sich daraus mit neuer Kraft.

(…)

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Okt 15 2009

Ein Crossrad? Ein Crossrad!

Published by Gastautor Triatom under Radfahren

pepperbike02.jpg



Seit geraumer Zeit fahre ich nicht mehr gerne mit dem MTB,

a) da ich in der Regel keine typischen MTB-Strecken fahre, sondern Feldwege, Waldwege oder Radwege wie die Hohe Strasse oder den Vulkanradweg
b) die Sitzhaltung sich sehr von der Sitzhaltung auf dem Rennrad unterscheidet und ich jedesmal ziemlich Probleme mit dem Rücken bekomme
c) mein MTB in den letzten 10 Jahren so abgelutscht wurde, dass ich wichtige Komponenten ersetzen müsste.

Deshalb und wirklich nur deshalb habe ich einen Teil des vorvorigen Wochenendes damit verbracht, im Internet nach einem Cross-Rad zu schauen. Dass mein Kumpel seit einigen Wochen mit so einem Teil herumfährt und mich mit meinem MTB dabei immer weit hinter mich lässt, hat bei der Überlegung natürlich überhaupt keine Rolle gespielt.

Unwahrscheinlich wieviel Zeit man damit verbringen kann im Dschungel des www zu verbringen. Normalerweise bin ich nicht der Typ, der seine Erfüllung im Surfen im www findet, sondern bei mir ist es notwendiges Übel, Mittel zum Zweck.

Dennoch diesmal war es anders, zunächst bin ich auf eine ziemlich interessante Seite gestossen, die eine ganze Menge wichtige Informationen zusammenfasst - www.rad-lager.de. Wer ein hochwertiges Rad sucht wird hier sicherlich fündig. Mit diesen Informationen ausgestattet bin ich dann auf die Seite von Pepperbikes gestossen.

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Okt 12 2009

Kein Stehvermögen - kein Sitzvergnügen

Published by Oliver under Triathlon

ironmanTV.jpg



Ich bin kein Ironman - jedenfalls nicht, was das Steh- oder vielmehr Sitzvermögen des Iron-Cobloggers Peter vor der kleinen Glotzkiste anbelangt (siehe You are an Ironman!). Ich habe nach Chrissie Wellingtons und Virginia Berasetaguis Zieleinlauf die Segel gegen 3 Uhr früh gestrichen und bin ins Bett (übrigens: ein bißchen geknuddelt worden bin ich ja von Chrissie schon, vergangenes Jahr, Athletes Garden des Ironman Frankfurt, nach dem Zieleinlauf, etwa in Höhe der Salamibrötchen-Theke… - seitdem das erste und einzige Autogramm meines Lebens auf meinem Raceshirt tragend).

Meiner Gattin sind noch früher die Augen zugefallen, unsere Hunde haben das Ganze sowieso weitgehend ignoriert, konnten sich aber der Ironman-Berichterstattung aus zwei Computern (auf dem einen der Livestream, auf dem anderen parallel der Liveticker) nicht ganz entziehen (siehe Bild).

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Okt 11 2009

You are an Ironman!

Published by Peter under Triathlon

Ich sitze immer noch vor dem Laptop und schau´ mir den Livestream vom Ironman Hawaii an. Seit gestern 17.30 Uhr! Um fünf Uhr in der Frühe, ungefähr nach dem 140. Finisher, fielen mir dann die Augen zu, aber nur für knapp zwei Stunden… ist ja nur einmal im Jahr World Championchips in Kona. :-)

Ich war überrascht, in den letzten Jahren hatte die Internet-Verbindung ständig Aussetzer, eine schlechte Bild- und Tonqualität und habe irgendwann entnervt den Computer ausgeschaltet. Dieses Mal jedoch: fast eine Qualität wie beim Kabelfernsehen. Perfekt.

Die Ergebnisse werdet Ihr zwischenzeitlich sicher alle kennen. Natürlich gewann Chrissie Wellington, der erklärte Liebling des Ironblog-Chefs Oliver, mit einem neuen Streckenrekord. Unglaublich diese Frau. Bei den Herren war ebenfalls der gleiche Athlet auf Platz 1 wie im Jahr zuvor, Craig Alexander. Die deutschen Herren schlugen sich gut, die Damen hielten sich hingegen etwas zurück - die Ergebnisliste könnt ihr den Medien entnehmen. :-)

Es war schon toll, einen Ironman-Wettkampf von Anfang bis Ende verfolgen zu können. Teilweise waren natürlich “langweilige” Phasen dabei, wenn minutenlang immer der Gleiche auf dem Rad gezeigt wurde, aber das Positive überwog. Und endlich konnte man erkennen, worauf man sich bei diesem Wettkampf einlässt.

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