Sep
30
2009

Das Ironblog ist kein Flohmarkt und soll keiner werden. Aber da es in den jüngsten Beiträgen so viel um Verletzungen, Operationen, Auszeiten ging, erzähle ich mal von meinem Champions Training-Mitfahrer Bodo, der auch ein gelegentlicher Kommentator hier im Blog ist.
Bodo hat schon seit längeren mit der Schulter Probleme, besonders beim Kraulen. Die linke ist gegenüber der rechten Schulter in der Drehbewegung eingeschränkt. An der linken Schulter gibt es irgendeinen Knochenvorsatz, der wohl so unglücklich gewachsen ist, dass es bei der Belastung in der Aero-Position zum “Scheuern” auf den Sehnen im Drehgelenk kommt.
Bodo darf zwar weiter Radfahren, aber nicht in der Aeroposition - und erst mal ist eine längere Reha angesagt. Also ist erst mal Feierabend mit Triathlon, zumindest längeren Wettkämpfen und daher will er sein niegelnagelneues Rad notgedrungen loswerden. Falls sich jemand für ein Schnäppchen interessiert:
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Sep
25
2009

Nein, kein Marathon mehr in diesem Jahr. Auch und schon gar nicht in Frankfurt. Die Saison ist gelaufen, das erfährt der Ironblog-Leser hier und hier und hier - oder man laboriert an gesundheitlichen Einschränkungen (hier…).
Ich arbeite an meinen Grundlagen. Genauer: an Grundlagen, die für die Aufnahme des Grundlagentrainings im Winter vonnöten sind. Ist ja derzeit immer eine gute Zeit fürs Crossover-Training oder für die Konzentration aufs Technische.
Da meine Frau und Co-Instructorin in unserem Krav Maga-Trainingsstudio aufgrund der Operation wegen ihres Karpaltunnelsyndroms als Trainerin ausfällt, bin ich zeitlich sehr eingeschränkt, was swim-bike-run anbelangt.
Ich laufe also - alle paar Tage knapp eine Stunde, acht bis zehn Kilometer, 5.30-6er pace. Ich fahre Rad - ebenso alle paar Tage eine bis anderthalb Stunden, 35-40 Kilometer, überwiegend flach, rund um einen 30er Schnitt. Dabei achte ich besonders auf die Atmung - ich habe immer den Eindruck, dass ich zu flach atme; genauer: dass ich als alter Kampfsportler zwar eine gute Bauchatmung praktiziere, aber nicht hoch genug in die Brust rein.
Die Konzentration bei run und bike geht auch auf die Technik: Schrittlänge, Armschwung resp. Sitz auf dem Sattel, lotrechte Beinstellung, runder Tritt, gleichmäßiger Druck auf dem Pedal. Ich hoffe, dass ich mir bei diesen kurzen, aber regelmäßigen Trainingseinheiten die technischen Elemente so automatisiere, dass sie später unter dem Druck von mehr Tempo bzw. längeren Einheiten stabil bleiben. Bzw. helfen, höhere Ansprüche umzusetzen.
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Sep
18
2009
Ich bin am vergangenen Dienstag am Fuß operiert worden, und die Tatsache, dass ich hier einen neuen Beitrag verfassen kann, beweist, dass die Operation geglückt ist. :-)
OK, es war keine lebensbedrohliche und sehr schwierige Operation. Aber weiß man das als Laie denn vorher? Bekannt war nur, dass am respektive im Fuß etwas weggeschnitten wird.
Also macht man sich als Kassenpatient doch mit allen Eventualitäten vertraut, befürchtet das Schlimmste und beugt vor.
Nicht nur, dass ich am Tag vorher Vorräte in einer Menge einkaufte, die für eine mehrwöchige Bettlägerigkeit ausreichen. Ich besorgte natürlich auch neue Batterien für die Fernbedienung des Fernsehers (sehr wichtig!), wollte bei der Stadt nachfragen, welche Voraussetzungen für die Zuteilung eines Zivildienstleistenden zu erfüllen sind, besorgte mir die Telefonnummer von „Essen auf Rädern“ und dachte über den Umbau einer behinderten gerechten Wohnung nach.
Nachdem einige dieser Gedanken wieder verworfen wurden (wichtig waren dann doch nur die Batterien, und die hatte ich ja), ging ich Dienstagmorgen zu dem Arzt meines Vertrauens.
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Sep
11
2009
Früher als geplant, beende ich meine Saison 2009.
Aber nach der Absage in Podersdorf war dann doch die Luft ein wenig raus. Zudem sind kaum noch Triathlon-Wettbewerbe im Veranstaltungskalender (Florida mal ausgenommen *g). Also gar kein so schlechter Zeitpunkt.
Ein weiterer Grund ist natürlich auch meine Fußoperation am 15. September. Danach wird sowieso einige Wochen an Sport nicht zu denken sein. Und doch - nach dem Triathlon ist vor dem Triathlon. Der weise Sportler baut vor und setzt sich rechtzeitig mit den Planungen für 2010 auseinander.
Ironman Germany ist ja bereits gesichert (notgedrungen, waren doch die Startplätze wieder ratzfatz vergriffen). Wie aber soll die Vorbereitung auf diesen Wettkampf aussehen?
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Sep
05
2009
Es fällt mir etwas schwer, nach den Berichten von Triatom und Peter aus Podersdorf ein paar positive Zeilen zu verfassen, da ich sehr mit und für Peter gefiebert habe. Und ich glaube, dass sowohl Triatom als auch Peter die richtige Entscheidung getroffen haben, nicht an den Start zu gehen. Doch letztendlich ist ja auch hier das „Yin-Yang“-Verhältnis ausschlaggebend für den Sport Triathlon, so dass man solche Rückschläge hinnimmt und auf Neues baut.
Was mich betrifft: Bis jetzt kam ich nur in St. Pölten zum Schnuppern von 0.3-Atmosphäre. Und dort ist alles rund ums Rennen, wie auch das Rennen selbst, absolut top.
Doch nun kann ich sagen, dass es so etwas auch in unserer Nähe gibt: Wiesbaden, die Landeshauptstadt von Hessen, ist nicht nur durch seine zahlreichen Thermal- und Mineralbäder eines der ältesten Kurbäder Europas, sondern auch für Radsportler ein anspruchsvolles Ausflugsziel, da der Taunus nahe ist.
Die dort während des 70.3er Wettkampfs gefahrenen knapp 1500 (!) Höhenmeter auf 90 Kilometer Rundkurs haben es wirklich in sich. Aber es lohnt sich: Super Publikum in den Dörfern entlang der Radstrecke, die wohl alle Triathlonfans sind, was so manch harte Passage zum Überfliegen bewegt.
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Sep
02
2009
Podersdorf am See
…vor allen Sportler/innen, die am vergangenen Samstag den Austria Triathlon in Podersdorf angingen und letzlich auch beendeten. Ich habe, genau wie Gastautor Triatom, die Entscheidung getroffen, den Wettkampf nicht zu absolvieren.
Am frühen Morgen des Wettkampftages blitzte und donnerte es, dass bereits beim Frühstück - zumindest bei mir - die Absage in Erwägung gezogen wurde.Trotzdem packte ich meine Sachen und trottete die 800 Meter von der Pension zum Start hinunter. Es goss in Strömen und war ungemütlich. Angekommen im Startbereich zogen wir uns im Zelt die Neoprenanzüge an, kopfschüttelnd zwar, aber irgendwie immer noch hoffend: “Alles wird gut” - um mit Nina Ruge zu sprechen.
Der Veranstalter teilte mit, dass gegebenenfalls um ein bis zwei Stunden verschoben wird. Als sich aber dann das Gewitter über dem Neusiedler See verzog, meldete der Moderator: Start wie geplant um 7.30 Uhr.
Triatom und ich gingen hinaus zu den Rädern, überprüften das Equipment, und versanken knöcheltief im Matsch. Nachdem soweit alles hergerichtet war, pilgerten wir den anderen hinterher, hinunter zum Strand. Der See wütete, anders kann man es nicht nennen. Die Bojen, die am Vortag mehr als gut zu erkennen waren… wo waren sie jetzt? Wellen wie im Atlantik (naja, fast *g). Egal, wir waren hier um einen Wettkampf zu absolvieren, also rein und das Wasser schmecken.
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