Archive for August, 2009

Aug 30 2009

Podersdorf: Ausstieg vor dem Start

Published by Gastautor Triatom under Triathlon

Die letzten Tage waren ganz ok, zusammen mit Peter habe ich Donnerstag und Freitag sonnige Tage im Burgenland verbracht.
Podersdorf am See ist nach der Saison ein ziemlich ruhiger Ort - um nicht zu sagen ziemlich tot.

Aber das Wetter war Mittwoch bis Freitag super und die Gegend ist dann für Triathleten schon genial. Wenig Verkehr auf den topfebenen Strassen und wenn Wind kommt, dann kann man auch gut KA Einheiten reinpacken. Der Neusiedler See ist schon ein Phänomen. Du schwimmst 700 Meter in den See und stellst dich hin und das Wasser geht gerade mal bis zur Brust. Die Temperatur ist ok, auch wenn es immer wieder kalte Zonen gibt, die durch die Zuläufe von Quellen am Boden entstehen. Wir haben das tolle Wetter natürlich genutzt und sind an den Tagen vor dem Wettkampf auf der Radstrecke gefahren und sind etwas geschwommen - das geht ja jetzt, wo Peter schwimmen gelernt hat. :-).

Podersdorf ist eine einzige große Weinkneipe, aber wir haben uns tapfer beim Radler oder Bier gehalten. Wichtig für alle, die mal zum Triathlon nach Podersdorf wollen: Mückenschutz mitnehmen! Nach Sonnenuntergang kommen die Biester aus den Löchern und saugen einem aus.

Am Freitagabend war es wahnsinnig schwül und Gewitter angesagt.

Continue Reading »

6 responses so far

Aug 26 2009

Urlaub in Podersdorf

Published by Peter under Triathlon

Wieder sitze ich im Flughafen-Café. Wieder geht es nicht in den Urlaub, sondern zu einem Wettkampf.

Obwohl: Podersdorf am Neusiedler See habe ich mir ein wenig deshalb ausgesucht, um vor der anstehenden Langdistanz zwei sonnige Tage entspannt verbringen zu können.

Ein wenig Urlaubsstimmung kommt auf, denn hier im Café sind um mich herum alles lächelnde Gesichter zu sehen - die Vorfreude auf die schönste Zeit des Jahres? Ich hingegen denke eher daran, dass mir am Samstag eine Quälerei bevorsteht.

Continue Reading »

One response so far

Aug 24 2009

The water is open

Published by Oliver under Schwimmen

Als Kind war ich wasserscheu. Die von den Eltern und dem Schularzt verordneten Besuche an der Nordsee zwecks besserer Gesundheit und körperlicher Konstitution waren ein Graus, vor allem kalt und windig.

In der Schule schaffte ich 25 Meter mit Müh’ und Not, unter Zeitnahme der Schwimmlehrer, die mir bestimmt kein Schwimmen beigebracht haben und die wohl kaum merkten, dass ich kurz vorm Ersaufen war. Wenn ich in der Zeit rund um die Pubertät Mädchen mit gewagten Schwimmereien im Baggersee beeindrucken musste - einfach, weil das alle und vor allem die (besser schwimmenden) Konkurrenten taten -, schwebte ich in Lebensgefahr.

Als ich viele viele Jahre später als Volontär für meine damalige Zeitung eine Baggerseen-Tour unternahm, um über die Vorzüge und Nachteile der Gewässer rund um Aschaffenburg zu berichten, fiel meiner Freundin zu dieser Zeit nicht auf, dass ich eher zögerlich im Bruststil schwamm - sie konnte es selbst kaum besser.

Als ich meine Gattin kennenlernte, die damals schon eine gute (Kurzdistanz-)Triathletin und Schwimmerin war, fiel ihr auf, dass ich beim ersten Queren des Karlsteiners Sees auf einmal verschwunden war. Ist der Kerl abgesoffen, mag sie sich gefragt haben; indes: Ich dümpelte immer noch in Ufernähe rum, während sie schon in Seemitte war…

Sie hat mich dann unter ihre Fittichen genommen, das Training für drei solide Ironman-Rennen verordnet und - gelegentlich lautstark und andere Schwimmer im Hanauer Heinrich-Fischer-Bad amüsierend - überwacht.

Continue Reading »

4 responses so far

Aug 18 2009

…du bist ein Schatz…

Published by Peter under Triathlon, Foto

peterd01.jpg

Peter beim Zieleinlauf

…mit diesen netten Worten begab ich mich auf restlichen 80 Kilometer beim diesjährigen Ironman 70.3 in Wiesbaden.

Aber der Reihe nach. Mit Ironblog-Gastautor Dirk (der wohl ebenfalls den Wettbewerb aus seiner Sicht schildern wird), fuhr ich am Samstag nach Wiesbaden, um am weltweit teilnehmerstärksten Ironman 70.3 teilzunehmen.

Die Wettervorhersage versprach Sonne pur, trotzdem hielt sich die Vorfreude in Grenzen. Die Nacht von Freitag auf Samstag verlief unruhig (und die von Samstag auf Sonntag war noch schlimmer), der Respekt vor der Radstrecke riesengroß.

Aber ich redete mir ein, den ganzen Wettbewerb nur als Test für den vierzehn Tage später stattfindenden Triathlon in Podersdorf (Österreich) zu sehen. Das hilft, macht locker, entspannt und nimmt ein wenig den Stress - hoffte ich.

Continue Reading »

2 responses so far

Aug 14 2009

Auf die Schnauze!

Published by Peter under Radfahren, Foto

team2.jpg Bereits im letzten Jahr habe ich davon berichtet, und auch dieses Jahr wollte ich als Teil des Teams “Bauchfleisch” wieder am 24-Stunden Mountainbike-Rennen im Landschaftspark Nord in Duisburg teilnehmen. Einer von 1.650 - wobei die meisten im Team starten, aber auch 68 Einzelfahrer hatten gemeldet. Die sind noch verrückter als wir Triathleten, fiel mir da nur ein.

Start des Events, wie man auch hier neudeutsch sagt, war Samstag um 13 Uhr. Mein Team “Bauchfleisch”, im letzten Jahr 22. in der Wertung der Achterteams, hatte viel trainiert. Ich hingegen hoffte, nicht als grosse Bremse in die diesjährige Team-Geschichte einzugehen. Gegen 12 Uhr machte ich mich auf die noch freigegebene Strecke, um nach einem Jahr wieder mal ein Gefühl für ein Mountainbike zu bekommen.

Und bald merkte ich, wieviel anders doch dieses Rad im Vergleich zu meinem Triathlonrad ist. Nicht nur die ständigen, schnellen Wechsel von flach zu steil, sondern auch der geringe Luftdruck von 2,5 bar (im Vergleich zu meinen 9 bar in den Schlauchreifen) und - ganz ungewohnt - der viele Schotter auf der Rennstrecke machten mir Sorgen. Ständig hatte ich auf der Trainingsrunde das Gefühl, wegzurutschen und/oder zu stürzen, besonders bei den zum Teil steilen Abfahrten.

Continue Reading »

No responses yet

Aug 08 2009

Nordschleife, coffeiniert und dehydriert

Published by Gastautor Robert Breuer under Radfahren

nordschleife.jpg

Die intensive Ernährungsplanung begann bei 10 Tagen vor dem Wettkampf “Rad am Ring 2009″. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich nichts mehr dem Zufall überlassen und erstellte für mich eigens individuelle Ernährungspläne für den jeweiligen Tag. Ich will mich nicht selbst loben, dennoch ist meine Ernährungsweise aufgrund meines Fachwissen als gesund zu erachten und auf meine Sportart ausgerichtet. Doch bei der Erstellung der eigenen Pläne traten auch bei mir die ersten überraschenden Erkenntnisse auf: Ich durfte ebenfalls feststellen, dass ich selbst, genauso wie viele Sportler, meine Energiezufuhr unterschätze und keine adäquate Tagesdeckung bei intensiven Trainingstagen erreiche.

Für die optimale Vorbereitung auf meinen Saisonhöhepunkt durfte eine Superkompensation der Kohlenhydratspeicher nicht fehlen… schnell waren die zehn Tage geplant und ich konnte mich auf eine gesicherte Zufuhr, nach genauester Berechung, verlassen.

Continue Reading »

9 responses so far

- Next »

    • XING