Unser Team Amalfi hat sich beim Quarterman in Bruchköbel - bedingt durch Ersatzschwimmer Max und -läufer Dirk, die meine Frau und mich vertreten haben - wacker geschlagen und hat den dritten Platz (von 19 Startern) in der Staffel belegt. Gratulation! Mit meiner Frau und mir als Schwimmerin und Läufer wäre das Team nicht so weit nach vorne gekommen…
Ich war zeitweilig am Rande des Geschehens dabei und habe ein wenig gefilmt und fotografiert. Das Ergebnis seht ihr hier:
Im Video nicht zu sehen ist - leider - Schwimmer Max, der ins Becken nach einer partyheißen Nacht und fünf Stunden Schlaf gesprungen war und unmittelbar nach seinem Einsatz sein Bett aufsuchte.
FR-Kollege Frank Hellmann hat eine gute Idee gehabt und eine interessante Serie mit drei Triathleten geschrieben, auf die ich mal die Aufmerksamkeit der Ironblog-Leser lenken will: Er beginnt mit einem Altersklassen-Athleten, der kaum schwimmen kann und darauf trainiert, wenigstens anzukommen, setzt die Serie mit einem Agegrouper fort, der sich für Hawaii qualifizieren will, und schließt sie ab mit Timo Bracht, der gewinnen will.
Alle drei trainieren natürlich für die Gesamtstrecke, widmen sich aber gleichwohl bestimmten Schwerpunkten - von denen bei ihnen Wohl und Wehe abhängt. Bei dem ersten ist es das Schwimmen, beim zweiten die schnelle Radzeit, beim dritten - dem Profi - sind es die Brücken, die beim Marathon-Part des Frankfurter Ironman eine spezielle Vorbereitung nach sich ziehen.
Ansonsten kündige ich mal an, dass ich kommenden Mittwoch bei der Ironman-Pressekonferenz weile und voraussichtlich Chris McCormack und Nicole Leder (Video-)interviewen werde. Ihr werdet das Ergebnis hier zu sehen bekommen…
Wer in Frankfurt beim Ironman teilnehmen will, und darauf hofft, gerade eben so das Zeitlimit zu schaffen, um Finisher zu werden: obacht!
Die gute Nachricht ist: Der Ironman bleibt mindestens bis 2016 in Frankfurt. Sagt Veranstalter Kurt Denk, laut Nachrichtenagentur dpa. Drohungen von Anwohner, die wegen der Lärmbelästigung gerichtlich gegen das sportliche Großereignis vorgehen wollten, sind wohl vom Tisch.
Die schlechte Nachricht: Die Anwohner hatten vor allem bemängelt, dass der Zieleinlauf auf dem Römerberg erst gegen 23 Uhr beendet ist. Folge nunmehr: Ab 2010 soll bereits um 22 Uhr Schluss sein. Der Ironman wird aber nicht früher gestartet.
Also: „Wir haben die Wettkampfzeit von 16 auf 15 Stunden verkürzt. Das ist weltweit einmalig. Es war ein hartes Stück Arbeit, den Ironman-Weltverband von dieser Ausnahme-Regelung für Frankfurt zu überzeugen“, erklärt Kurt Denk.
Mithin: Eine Stunde weniger, um sich ins Ziel zu schleppen. Das wird viele Leute, die die letzte Stunde unbedingt gebraucht haben, hart treffen.
Wenn ich halbwegs im Training wäre, könnte mich ja das Circuit Cycling auf dem Hockenheimring reizen. Bei der Premiere am 11. Juli können Jedermänner 60 oder 90 Kilometer auf der Formel 1-Rennstrecke runterkurbeln. Die Organisatoren rechnen nach eigenen Angaben mit 600 Fahrern und können auf dem sechs Kilometer langen Kurs mindestens 800 starten lassen. Auf nachfolgendem Foto läßt sich sehen: kein Windschattenfahren! Continue Reading »
Irgendwann im vergangenen Jahr habe ich vom Kraichgau-Triathlon gehört und mich angemeldet. Ich fand das damals eine geradezu geniale Idee, genau an meinem 50. Geburtstag im Kraichgau in der AK 50 zu starten und im Prinzip noch mit 49 Jahren ins Ziel zu laufen. Der Start war für 9 Uhr angekündigt und ich bin um 15 Uhr geboren worden - mein Vater war gerade auf einem Turnfest, die Prioritäten liegen bei mir in den Genen- und eine Zielzeit von sechs Stunden war bei einem Ironman-Ergebnis von 11 Stunden 18 Minuten durchaus realistisch.
Ausserdem ist es nur eine Halbdistanz, also alles halb so schlimm. Das Schwimmtraining der letzten Wochen bestätigte dieses angenehme Gefühl. Mal eben 2000 Meter im Neo durchziehen, ist absolut OK, so wird auch der unangenehme Teil erträglich. Halbdistanz ist eben doch eine Luschi-Veranstaltung. 90 Kilometer auf dem Rad ist auch ein Thema von höchstens drei Stunden, insgeheim hatte ich mir schon irgendetwas um die 2:45 in den Kopf gesetzt. Und 21 Kilometer - das ist der normale 2-Stunden-Lauf auf der Hohen Strasse von Hammersbach zur Kilianstädter Strasse mit einigen Anstiegen, die flach gelaufen so um die 100 Minuten zu laufen sein sollten. Continue Reading »
Was ist passiert? Im Bus, der uns beim Bonn Triahlon zu den Fähren brachte, um von denselben in die Fluten des Rheins zu springen, stellte ich fest, dass ich mein Asthmaspray vergessen hatte. Prompt bekam ich Atemnot - und leichte Panik.
„Je mehr Du dich jetzt mit deinem Asthma beschäftigst, umso schlimmer wird es“ meinte Denise, Nettes Freundin. „Denk an Sex,“ war dann der ungewöhnliche Vorschlag, den ich von Nette (Bild rechts) erhielt. Aber das ist gar nicht so einfach in einem hautengen Neoprenanzug - für einen Mann. *g
Ob und wieweit ich diesen Vorschlag in die Tat umsetzte, muss mein Geheimnis bleiben. Fakt ist aber, dass ich dann letztlich beim 3,8 Kilometer Rheinschwimmen - bei angenehmen Temperaturen - kaum Probleme hatte.
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Über die Autoren
Oliver Bechmann arbeitet in der Sportredaktion der FR - und hat drei Ironman-Rennen in Frankfurt absolviert. Peter Damjancevic ist Marathon- und Triathlon- Routinier und will irgendwann noch mal nach Hawaii. Mehr zu den Autoren...
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