Archive for Januar, 2009

Jan 29 2009

Jeder Kilometer zählt - auch der zur Arbeit?

Published by Oliver under Radfahren

Regelmäßig treibt mich die Idee um, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, um Trainingskilometer in die Beine zu bekommen. So wird beispielsweise in dem Foren-Thread Fahrten zur Arbeit - wie sinnvoll ist das? argumentiert, dass “jeder Kilometer zählt”, und dass man ja bei kürzeren Distanzen Hardcore-Kraftausdauer- oder Techniktraining (einbeinig kurbeln) betreiben könne.

Und natürlich gibt es Vorschläge für die, die nicht im oder nahe des Büros über eine Dusche verfügen. Denn, klar: Wer so schweißarm zur Arbeit pedaliert, dass Sozialverträglichkeit mit den Kollegen noch gegeben ist, der trainiert nicht. Wer aber mit Kette rechts und ohne ein weiteres Mal den Schalthebel zu betätigen - so ein Foren-Vorschlag - eine halbe Stunde zum Arbeitsplatz unterwegs ist, der hat eine Dusche nötig.

Alternativvorschlag aus dem erwähnten Foren-Thread:

Was geht, ist halt früh auf der Arbeit sein, warten bis das Schwitzen aufhört und sich dann mit Feuchttüchern abreiben. Das stellt die Büroverträglichkeit wieder einigermaßen her. Einmal die Woche mit dem Wagen halt die Arbeitsklamotten für die kommende hinbringen.

Ein Problem sind die feuchten Radklamotten. Luftdichte Kiste ist gut (gerade auch für die Bürokollegen… ), hat aber den Nachteil, dass man abends wieder in die feuchten, muffigen Klamotten muss. Es sei denn, man hat ein zweites Set dabei.

Das überzeugt mich nicht wirklich. Mir erscheinen Rad-Fahrten zur und von der Abeit als Zeitverschwendung.

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Jan 26 2009

Lance Armstrong will Ironman werden

Published by Oliver under Triathlon

Lance Armstrong fährt bei der Tour Down Under mit, will bei der Tour de France dabei sein und powert sein Krebs-Projekt mit all seiner Medien-Präsenz.

Dabei hat der Mann, so scheint’s, noch ganz andere Pläne, wie er
SBS: Cycling Central - news verrät:

Armstrong has confirmed widely-held speculation that he will eventually compete in an Ironman triathlon.

Dabei will er einen Ironman nicht in der lockeren Art angehen, mit denen er ein paar Marathon-Läufe absolviert hat. Armstrong wird in dem Artikel weiter zitiert:

Whenever I’m done with this (comeback). I can unequivocally say yes to that,” Armstrong has told the American magazine Outside about entering an Ironman.

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Jan 21 2009

Wettkampfplanung abgeschlossen…

Published by Peter under Triathlon

… dabei unter anderem Marathon Düsseldorf, IM 70.3 in St.Pölten und Wiesbaden, Triathlon Bonn, OD in Hamburg - die große Palette der möglichen Wettkämpfe habe ich bereits gebucht, bezahlt und organisiert.

Was bisher noch in meinem persönlichen Wettkampfkalender fehlte, war eine Langdistanz.

Die in Frage kommenden Ironman-Wettkämpfe waren ja - wie immer - bereits kurz nach Öffnung der Anmeldung ausgebucht. Wie heißt es dann so schön auf der Veranstalterseite: „race closed.“

Zu den Terminen wusste ich aber noch nicht, wie meine Schulteroperation verläuft, deshalb habe ich von einer Anmeldung, die eventuell später zu einer Abmeldung geführt hätte, abgesehen. Aber jetzt, zwei Monate nach der Operation, ist die Heilung soweit fortgeschritten, da muss für 2009 zwingend ein Wettbewerb mit 226 Kilometern Länge her!

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Jan 17 2009

Schnellzugverbindung statt Radrennen

Published by Oliver under Radfahren

Aus dem “Radrennen um den Henninger Turm” wird “Eschborn-Frankfurt City Loop”! - schreibt mein Arbeitgeber unter dem Titel Ex-”Henninger Turm”-Rennen: Der Mai kann kommen:

Der Name ist ein wenig sperrig: Eschborn-Frankfurt City Loop. ‘Er spricht sich noch nicht so gut’, gestand Veranstalter Bernd Moos-Achenbach, als er gestern Details zum Frankfurter Radklassiker am 1. Mai bekanntgab. Dessen Fortsetzung war nach dem Rückzug des langjährigen Hauptsponsors Henninger fraglich gewesen. Doch Moos-Achenbach und sein Team hatten sich nicht entmutigen lassen und schließlich in den Städten Eschborn und Frankfurt, die Start- und Zielort der neu konzipierten Schleife bilden, entscheidende Verbündete gefunden.

Oweiah. Zweimal habe ich bei der Velo-Tour, also der Veranstaltung für die Freizeit-Rennradler, dran teilgenommen. Natürlich in dem Bewusstsein, als kleiner Strampelmax an einem ganz traditionellen, richtigen Radrennen teilzunehmen. “Radrennen um den Henninger Turm” - das hat wenigstens einen Klang.

Aber, *würg*, “Eschborn-Frankfurt City Loop” - da merkt man noch nicht einmal, dass es sich um ein Radrennen handelt. Das könnte auch eine Schnellzugverbindung sein.

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Jan 10 2009

Was macht man im Winter?

Published by Gastautor Triatom under Triathlon

Das schlechte Wetter hat die Wetterau mal wieder voll und ganz in Beschlag genommen. Dazu kommt noch, dass es, nachdem es nicht richtig hell geworden ist, schon wieder dunkel wird. Während ich noch ganz gerne mit der Stirnlampe am Abend joggen gehe, geht Radfahren bei Kälte und Dunkelheit gar nicht. Die freie Zeit nutze ich dann um Alternativen auszuprobieren.

Im besten Sportstudio der Wetterau - es bietet für Triathleten samstags und sonntags die kostenlose Nutzung der Spinning Bikes an - habe ich mich für den Yoga-Kurs angemeldet. Yoga wird im Studio in zwei Kategorien angeboten. Als Tria-Weichei habe ich nicht den Power Yoga Kurs belegt, sondern den - von Krankenkassen geförderten - Hata Yoga Kurs, also so richtig für Einsteiger.

Das Ambiente schien einen entspannenden Abend sicher zu stellen. Bei dem Check der restlichen Teilnehmer-(innen) war klar, dass es eine lockere Sache werden könnte, außerdem hatte ich sowieso Regenerationswoche. Rechts neben mir auf der Matte machte es sich ein älterer Laufkollege bereit. Links neben mir eine jener Damen, die ziemlich respektlos als “Steckenweiber” bezeichnet werden. Also Mädels der samstagsnachmittags-Nordic Walking Gruppe, die offenbar von der Forstverwaltung gesponsort werden, um Waldwege unkrautfrei zu halten und den durch Biker aufgerissenen Belag wieder glatt zu walzen. Echte Kumpeltypen eben. Wenn man langsam genug hinter der durch die Damen verursachten Vollsperrung herläuft, muss man die Dorfzeitung nicht mehr lesen - man ist auf Stand.

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Jan 06 2009

“Ich lese das Ironblog“

Published by Peter under Laufen, Foto

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Birgit, Susanne, Ralf und Gitti beim Neujahrslauf

Ich bin abergläubisch. Zum einen, weil ich Skorpion bin - denen sagt man diese Marotte jedenfalls nach -, zum anderen weil ich jahrzehntelang Fußballer war. Und diese Spezies, besonders die Torhüter (ich war ein solcher *g), sind für ihre Macken in Bezug auf abergläubische Rituale ebenfalls bekannt.

Warum erzähle ich das? Nun, im letzten Jahr konnte ich am traditionellen Neujahrslauf in Ratingen (bei Düsseldorf) über 10 Kilometer nicht teilnehmen. Eine Erkältung fesselte mich ans Bett.

Was dann in 2008 folgte, war aus meiner Sicht sportlich nicht berauschend. Zum Beispiel meine Absage für den Ironman Zürich. Das lag 100prozentig nicht an der Schulterverletzung, sondern einzig und allein am fehlenden Saisonstart in Ratingen - ich bin mir sicher. :-)

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