Mai
31
2008
Hier nun der zweite Teil meines Berichtes vom Ironman 70.3 Austria in St.Pölten.
Die Veranstalter konnten in diesem Jahr bei der zweiten Auflage bereits das “race closed” Schild an die Türe hängen. Im Vorjahr bei wirklich schlechten Bedingungen hatten knapp 500 Athleten gemeldet, diesmal waren es 1.450 Teilnehmer.
Nachdem die Räder von uns gecheckt waren, gingen wir gemeinsam zum Schwimmstart. Auf diese Art konnten wir dann erstmals das erkennen, was der Veranstalter als einmalig in der Triathlonwelt bezeichnet - das Schwimmen in zwei Seen. Der dafür notwendige Landgang erwies sich jedoch als kleine Laufstrecke. Nicht enden wollend der blaue Teppich von einem See zum Anderen. Einzigartig sicher, aber auch vom Athleten gewünscht? Aber vielleicht sind es gerade diese kleinen Unterschiede, die den einen Wettkampf vom anderen unterscheiden und damit wiederum besonders macht?
Auf dem Rasen dann die übliche Prozedure. Hunderte zwängten sich in die Neoprenanzüge, der eine früher, der andere später. Nervosität war allerorten zu spüren - auch ich ging innerhalb von zehn Minuten zweimal in “die Büsche”. Mit dem Anlegen des Neoprenanzuges konnte ich mir ja noch etwas Zeit lassen, wir, die “Grauen Panther”, kamen bekanntlich erst zum Schluss (dann aber gewaltig *g).
Die Wellenstarts verliefen reibungslos, Dirk konnte ich beim Start sogar erkennen und beobachten, denn er war der Einzige, der einen schwarzen Neopren mit knallroten Armen trug. :-)
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Mai
29
2008
In Kürze beginnt die Fussball-Europameisterschaft in unseren Nachbarländern Österreich und Schweiz.
Bevor nun unsere Jungs durch klare Siege (?) dafür sorgen, dass wir eventuell nicht mehr so gerne gesehen sind, dachten wir uns: schnell noch zum IM 70.3 St. Pölten reisen. Für Dirk sollte es der erste “richtige” Triathlon werden, und dann auch noch direkt unter dem Ironman-Label.
Mit dem Flieger von Düsseldorf nach Wien, von dort weiter mit der Bahn, es klappte alles wunderbar, sieht man einmal davon ab, dass wir eine Flugbestätigung für 12.40 Uhr hatten, der Flug jedoch gecancelt wurde und wir nichts davon wussten. Wir hatten aber Glück und konnten eine Maschine um 14 Uhr nehmen.
In Österreich angekommen fiel uns sofort die Freundlichkeit der Menschen auf - und die Lässigkeit der Obrigkeit (zählt man mal die Bediensteten der Bahn dazu). “Brauchen wir Fahrkarten für die Räder?” - “Ach was, ist eh Platz genug,” so die mit Wiener Gemütlichkeit übermittelte Antwort. Auf diese Art ging es munter weiter. In St. Pölten beispielsweise hat uns der Busfahrer nicht an der regulären Bushaltestelle rausgelassen, sondern zwischen zwei Haltestellen, genau vor den Toren der von uns favorisierten Kneipe.
Der Ort St. Pölten ist vielleicht vielen noch aus dem Tenniszirkus bekannt. In St. Pölten wurden in der Vergangenheit nämlich ATP-Turniere ausgetragen. Heuer (so sagt der Österreicher *g) gehörte das schmucke Tennisstadion zur Event-Arena und galt als Zieleinlauf für den 70.3. Dazu dann später mehr.
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Mai
27
2008
Liebe Gemeinde,
da wir bislang vergeblich auf den Rennbericht des Ironbloggers Peter D. aus D. warten, aus meiner Hand eine Vorabinformation zum Ausgang des Ironman 70.3. in St. Pölten, an dem unserer Tria-Recke teilgenommen hat:

Und zum Vergleich die Tabelle von Kai Hundertmarck:
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Mai
24
2008
Another desaster day: Mittwoch zogen wir zum ersten “Open water”-Swim aus, schnappten uns die Neopren-Anzüge und machten uns auf den Weg zum Hanauer Freibad. Das befindet sich gerade im Umbau, ist also ne Riesen-Baustelle. Klasse, haben wir uns gesagt: Es wird keiner da sein.
Außerdem war mieses Wetter, aber wir hatten ja die Neos im Gepäck. Am Kassenhäuschen lies sich ablesen, dass das Wasser 20 Grad Celsius haben solle - mit Wetsuit also gut machbar.
Als wir allerdings die Füße ins Wasser streckten, gab’s die ersten Zweifel… für 20 Grad war das doch ziemlich kalt. Meine Frau Beate verweigerte völlig jeden weiteren Einsatz und ließ sich nur durch intensives Zureden bewegen, wenigstens eine 50-Meter-Bahn zu bewältigen (”Nach einer Bahn ist es ok”, so meine Worte).
Um es kurz zu machen: Ich stieg nach 1600 Metern und einer runden Dreiviertelstunde mit Schwindel- und Kotzgefühlen aus dem Wasser; irgendwie war mein Gleichgewichtssinn durcheinander. Festhalten am Beckenrand und Durchatmen machte es nicht besser. Merkwürdigerweise: Ich hab’ nicht gebibbert - was ansonsten ja bei mittlerweile 60 Kilogramm Gewicht auf 173 Zentimeter Länge und einem Körperfettanteil von unter zehn Prozent schnell der Fall ist.
Wir brachen das Unterfangen ab, und erfuhren auf dem Weg aus dem Bad, dass das Freibad - wegen der Umbauarbeiten - gar nicht geheizt werde! Also nix von wegen 20 Grad! Nun war das Wetter zuvor auch nicht so toll gewesen… und Licht & Luft waren die einzigen Heizelemente für das Wasser im Becken. Mehr als 18 Grad hat das gewiss nicht gehabt, eher weniger…
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Mai
20
2008
Ja! Zumindest für mich. Und den Grund seht ihr unten, mein niegelnagelneues Spielzeug für die Strasse.
Wie kam es dazu? Nun, bei meinem Raddealer labici, dem Laden vom ehemaligen Motorola und Phonakprofi Sven Teutenberg, halte ich mich regelmäßig auf. Zum Einen, um unter Gleichgesinnten einen Kaffee zu trinken, zum Anderen natürlich immer wieder, um Trainingstipps zu erhalten oder aber, um zu sehen, was es Neues im Geschäft gibt. Ähnlich der Zeit, als ich noch ein kleines Kind war und mich - wie wohl jedes Kind - gerne in den Spielzeugabteilungen der Kaufhäuser aufhielt. Jetzt, als grosses Kind eben im Radgeschäft. Die Augen glänzen auch heute noch.
Nach einer Laufeinheit kam ich mal wieder in den Laden, einfach so. Was mich aber dazu brachte, Sven gegenüber zu erwähnen, dass ich in Bälde mal wieder ein neues Wettkampfrad bräuchte, weiß ich nicht. Jedenfalls wurden sofort diverse Kataloge gewälzt. Von Cannnondale über Specialized hin zu Giant, aber nichts gefiel mir. Dann kam ein Katalog von BMC - und da fiel mir die Zeitmaschine sofort ins Auge. Bekanntlich fährt bei mir ja das Auge mit, und dieser Rahmen passte optimal zu meinen Laufrädern und natürlich auch zum weissen Trikot (da passt allerdings jeder Rahmen, aber egal).
Kostenpunkt für den Rahmen: 1.600 € - oops! Da bekomm’ ich ja schon ein ganzes Fahrrad. Aber ich hatte sowieso vor, die Komponenten meiner “alten” FUJI-Maschine zu übernehmen… und Urlaubsgeld gibt’s nächsten Monat auch, das macht die Anschaffung finanziell erträglicher.
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Mai
13
2008

Never change a running system, hab’ ich mir gedacht, genauer: never change a cycling system - und hab’ wieder das Champions Training von Arnold Wartinger gebucht, um meine dünnen Beine zu strapazieren und vielleicht doch ein bißchen Rad-Schliff zu bekommen. Da habe ich ja schon zweimal mitgemacht, einmal im Mai 2007 und einmal im August 2007.
Mit von der Partie abermals Ex-Team-Telekom-Profi Kai Hundertmark aus Eppstein, der seit dem Ende seiner reinen Rennfahrer-Karriere erfolgreich seine Brötchen als Triathlon-Profi verdient. Damit ist er einer der wenigen Seiteneinsteiger, der wirklich voll in den Triathlonsport eingestiegen ist : Rolf Aldag und Uwe Bölts haben nur mal reingeschnuppert, Laurent Jalabert ebenso (und Lance Armstrong versucht sich - bislang mit Mühen - im Marathon). D.h., Kai versucht nicht nur von seiner Radstärke zu zehren, sondern sich im Schwimmen und Laufen weiterzuentwickeln und zu behaupten. Das hat ihm immerhin den vierten Platz im vergangenen Jahr beim Ironman in Kärnten und einen tollen zweit- oder drittbesten Radsplit bei seinem Hawaii-Auftritt beschert (den er als 20.? 21.? abschloss)…
In einem Friedrichsdorfer Hotel trafen sich mehr als ein Dutzend Radsportler und Triathleten, um sich drei Tage lang durch den Taunus jagen zu lassen. Einige aus der Umgebung, viele aus der Ferne. Reine Hobbyradler darunter, aber auch ein ambitionierter Altersklassen-Triathlet aus dem hohen Norden, der schon acht Ironman-Wettbewerbe absolviert hat (darunter einen der schwersten der Welt: den in Lanzarote).
Man kommt ja immer zu so einer Veranstaltung und fragt sich bange, ob man mithalten kann.
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