Mrz
29
2008
Nicht jeder wird als Läufer geboren, schon gar nicht als Triathlet.
Auslöser meiner Dreikampf-Karriere war ein junger Rottweiler, den mein damaliger Lebensgefährte und ich bei uns aufnahmen. Er, mein Lebensgefährte, war der Meinung: „Der Hund muss laufen“, und meinte damit vor allem: Ich müsse mit dem Hund laufen.
Zu Beginn fand ich die Idee nicht so schlecht, aber als es dann soweit war (so ein Hund muss schon fast ausgewachsen sein, damit er keine Probleme mit den Gelenken bekommt) und ich die ersten Läufe machen sollte, war ich nicht mehr so sicher.
Nach zwei Kilometern war schon die Luft weg - das heißt, sie war da, aber ich bekam nicht genug ab, außerdem plagte ich mich mit Seitenstechen und so richtig Spaß hat’s auch nicht gemacht.
Ich wurde aber langsam immer besser, bin auch den einen oder anderen 10-km-Lauf mitgelaufen - und war in meiner Altersklasse meist ganz vorne. Die Strecken wurden auch länger und einmal die Woche bewältigte ich 18 Kilometer. Der Rottweiler hatte inzwischen ein Sportlerherz, aber so richtig Spaß machte mir die Sache nicht.
Continue Reading »
Mrz
24
2008

Hier sollte jetzt ein umfangreicher Bericht über meine Teilnahme bei “RundumKöln” erscheinen… sollte, denn wie die meisten wissen und der Überschrift entnehmen können - es ging gar nichts. :-(
Zu Beginn der Woche konnte man von widrigen Wetterbedingungen am Osterwochenende ausgehen. Ich habe mich schon damit abgefunden wegen meines Trainingslagers auf Mallorca vernünftigerweise nicht teilzunehmen. Dann aber am vergangenen Samstag dieses Wetter: Sonnenschein, keine Wolke am Himmel, klare Luft.
Dirk und ich entschieden uns für eine schöne Radeinheit, die uns direkt nach Köln führen sollte. Auf diese Art und Weise konnte ich meine Startunterlagen abholen und mich so für den am Montag - eigentlich - stattfindenden Wettkampf warmfahren. Die Sonne blieb die ganze Zeit unser Freund, und wurde es an den Füssen mal etwas kälter, dann einfach “Kette links” und eine Kadenz von 110, schon wurde es wieder wärmer.
Im Anschluss an diese knapp 100 Kilometer lange Tour bin ich noch zu meiner Schwester zum traditionellen Lammessen gefahren, natürlich mit dem Rad. Und so kam ich auf insgesamt 130 Trainingskilometer. Beim Essen hielt ich mich dann den Rotwein betreffend zurück, stand doch der Radklassiker am nächsten Tag auf dem Programm.
Continue Reading »
Mrz
18
2008
Nachdem ich in einem Telefonat Oliver davon überzeugen konnte, beim Radrennen “Rund um Köln” teilzunehmen, kam sozusagen als Retourkutsche die Frage, ob ich denn dann nicht beim hessischen Klassiker “Rund um den Henninger Turm” starten möchte.
Jetzt bin ich ja grundsätzlich für alles zu haben, und Wettkämpfe sind mir immer willkommen. Allerdings fällt der 1. Mai und damit der Start des Frankfurter Radrennens auf einen Donnerstag, das bedeutet dann wieder mindestens ein Urlaubstag verbraucht - aber das ist das geringste Problem.
Meine größte Sorge ist die Tatsache, dass nur drei Tage später der Metro Group Marathon in Düsseldorf stattfindet. Selbstverständlich bin ich hier gemeldet, handelt es sich doch um mein “Heimrennen”. Und auch wenn ich diesen nicht mit voller Intensität laufen werde (Saisonhöhepunkt ist der Ironman Zürich), so stellt sich doch die Frage, ob Radrennen und Marathonlauf in dieser kurzen Zeitspanne nicht doch des Guten zuviel sind?
Natürlich würde ich auch das Radrennen nur mit angezogener Bremse bestreiten, vielleicht 70 Kilometer am Hinterrad von Oliver lutschen, aber es ist und bleibt eine Belastung, so oder so.
Was aber tun? Meine Freunde/Bekannte kann ich nicht fragen, die halten mich sowieso alle für “bekloppt”. Ich persönlich tendiere ja zu einer Teilnahme an beiden Wettbewerben, aber ich wäre auch der Letzte, den ich um Rat fragen würde. Warum also nicht die Frage hier in den Raum stellen und auf die Leser hoffen?
Also, vielleicht hat der ein oder andere wirklich nachvollziehbare Gründe, die einen Start beim Radrennen unmöglich machen, dann bitte her damit! Aber auch die Befürworter sollten sich zu Wort melden.
Mrz
15
2008
Heute gab es einmal was ganz Neues für mich (auch wenn es vielleicht für nur wenige hundert Meter war): Das Gefühl des “Flow” … oder zumindest so was in der Art: Das Gefühl des schwebenden Dahinlaufens, im schönen Eintakt von Lauf- und Atemrhythmus mit der Musik im Ohr, und das irgendwo bei Kilometer 15, während eines Tempowechsellaufs… Da schienen Serotonine & Endorphine schön vor sich hinzublubbern – na wie auch immer, so jedenfalls muss sich das geheimnisvolle “Runner’s High” anfühlen. Glaube ich.
(Nichtsdestotrotz waren hinterher meine Beine sauschwer.)
Mein Wochenpensum nach dem Samstag (Woche 10):
Also: drei Laufeinheiten über knapp 38 Kilometer in knapp vier Stunden, zweimal auf der Rolle gesessen (zweieinhalb Stunden lang, macht circa 75 Kilometer), drei Schwimmeinheiten über mehr als acht Kilometer (2800 - 2800 - 2500 Meter), einmal 20 Minuten “Physical Training”/Rumpfstabilität. Dabei habe ich Dienstag und Donnerstag je zwei Einheiten gemacht (wenn auch mit zeitlichem Abstand, also nicht gekoppelt).
Dazu kommen eigentlich noch die verkorksten 800 Meter/45 Minuten “Autobahnschwimmen” vom vorigen Sonntag.
Continue Reading »
Mrz
12
2008
Das muss ich kurz mal loswerden: Dieses Interview mit Steffi Graf, genauer: ihre Antworten, ihre Aussagen haben mich sehr beeindruckt…
“Ich sehe das sehr entspannt”:
Steffi Graf über Muskelkater, ihr Fitness-Programm für Frauen und den Wahlkampf in den USA.
Mrz
11
2008
In dem von uns in den Wintermonaten zwecks Training genutzten Schwimmbad in Maintal-Dörnigheim haben sie vor einiger Zeit das so genannte Autobahn-Schwimmen eingeführt. Dazu werden zwei Bahnen am einen Rand abgeteilt und zwischen diesen beiden Bahnen wiederum eine Trennmarkierung eingezogen. Natürlich ist das so konstruiert, dass die blauen Linien auf dem Beckenboden eine zweispurige Schwimmbahn ermöglichen. Dann wird im Rundkurs geschwommen, also nicht gegeneinander, sondern alle in die gleiche Richtung, und natürlich gilt grundsätzlich: Langsame Schwimmer rechts, schnelle links. Am Ende dieser “Autobahn” gibt es eine bogenförmiges Tor, durch das man schwimmt - also dem Umschwimmen einer Boje gleich.
Das sieht als Skizze etwa so aus:
Seufz. Ich hab’s am vergangenen Sonntag vormittag (mal wieder) probiert. Aber da geht es natürlich zu wie auf einer richtigen Autobahn auch. Die ganze gute Idee ist für die Katz.
Continue Reading »