Archive for Dezember, 2007

Dez 28 2007

Dopingsumpf Hochkultur

Published by Oliver under Allgemein

Der Online-Auftritt der Tagesschau verrät uns pünktlich zum Jahreswechsel, dass nicht nur in den Trägern von Stretch-Trikots, sondern auch von Smokings synthetische Substanzen stecken:

Drogensumpf im Orchestergraben heißt es bei tagesschau.de:

Die meisten Menschen, die ein klassisches Konzert besuchen, wähnen sich in einem Hort des Wahren, Guten und Schönen. Nur den wenigsten von ihnen dürfte bewusst sein: Das, was sie da hören, entsteht nicht selten unter dem Einfluss leistungssteigernder Drogen.

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Dez 19 2007

GPS - ja? Nein? Welches? II

Published by Oliver under Training

ismarttrain.jpg

Hab’ mein GPS-Problem endlich gelöst, indem ich ein GPS-Modul für mein Handy gekauft habe. Wie ich im Beitrag GPS - ja? Nein? Welches? geschrieben habe, ist mir der Footpod meiner Polar-Uhr zu unzuverlässig, und ein echtes dickes GPS-System will ich mir nicht in die Trikottaschen stopfen. Zum kompletten Systemwechsel auf Garmin (305, Forerunner) konnte ich mich nicht entschließen.

Das Ganze funktioniert nun auf der Basis eines Trainingsprogrammes namens iSMARTtrain - das habe ich gefunden, weil ich (wie erwähnt) was für meinen Mac gesucht habe. Dieses hervorragende Programm fasst jetzt alle Trainingsdaten zusammen, denn im Gegensatz zum Polar-Programm kann man es individueller einrichten, bedienen und verwalten. Die Herzfrequenz- und anderen Polardaten (wie Tacho- und Kadenzangaben) lade ich wie gewohnt in die Polar-Software und importiere sie dann in iSMARTtrain. Andere Angaben, wie etwa zu zurückgelegten Distanzen mit bestimmten Ausrüstungsgegenstäden wie Schuhen, Rädern, Wetsuits, die ich bislang in einem anderen Programm auf Palm gesammelt habe, nimmt es ebenfalls auf. Ich habe also endlich eine Software, mit der ich all meine Trainingsbemühungen zentral verwalten kann - bislang habe ich drei benutzt.

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Dez 17 2007

“Schnööf”

Published by Peter under Laufen

Peter & "Mädels"

Katie Holmes hat mich angesteckt, wer denn sonst? Mit keinem hatte ich so engen Kontakt wie mit ihr. Und seit 14 Tagen bin ich nun erkältet. Kann ja nur die Katie gewesen sein. Hat sie mir also doch etwas hinterlassen, wie schön. :-)

Nun ernsthaft. Die erste Woche lief die Nase wie ein Wasserfall, ich kam mit den “Tempos” gar nicht mehr nach. Es ging dann soweit, dass ich aus Kostengründen die Papierhandtücher aus der Firma nutzte. Ihr kennt sie, die aus dem Waschraum und den Blechbehältern. Soweit so gut, aber leider sind die Teile so rauh, dass zwar der Schnööf gut aufgefangen wird, aber alles um die Nase herum brennt und gereizt ist.

Aber in die Firma bin ich trotzdem, obwohl es mir zugegebenermassen wirklich nicht gut ging. Aber was macht das für einen Eindruck, krank zu Hause - aber am Wochenende einen Wettkampf bestreiten? Immerhin stand der Weihnachtslauf in Witten auf dem Programm. Der Abschluss für dieses Jahr mit “meinen Mädels” Bettina & Silke :-) (siehe Bild).
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Dez 16 2007

Weihnachten

Published by Oliver under Training

In den Triathlon-Zeitschriften landauf landab findet man den Ratschlag, den November zur Regeneration zu nutzen und das Training ruhen zu lassen. Um dann ab Dezember wieder ins Training für die großen Wettbewerbe im Sommer einzusteigen.

Seltsam, dass die Ratgeber anscheinend außer acht lassen, dass im Dezember der Weihnachtstrubel droht, der einem die Trainingspläne untergräbt.

All die Weihnachtsfeiern, all die Weihnachtsmärkte, all das Essen, all das Trinken (Glühwein!) … Geschenke besorgen … urlaubsbedingte Abwesenheit von Kollegen … im-Ausland-ansässige-Mutter-zu-Besuch-in-der-Heimat …

Alles in allem ist es doch eigentlich der Dezember, den man als Trainingsmonat in den Wind schießen sollte. Man kommt zu nix. Im November war ich lange erkältet. Im Dezember hab’ ich auch nicht viel bislang zustande gebracht.
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Dez 10 2007

Mühsal

Published by Oliver under Training

Es ist Mitte Dezember, und ich versuche wieder ins Training zu kommen. Rund zwei Wochen lang hat mich eine hartnäckige Erkältung vom Wiedereinstieg abgehalten; dabei hatte ich, der ich ja meinen letzten Wettkampf im Sommer hatte, mir so schön vorgestellt, im November eben keinen Ruhemonat einzulegen, sondern viel zu schwimmen und zu laufen.

Pustekuchen.

Ein bißchen habe ich meinen maladen Rücken nach Abschluss der verordneten Physiotherapie mit Kräftigungsübungen versorgt, das war’s beinahe. Fällt mir auch schwer, weil ich das total langweilig finde - ein echtes Pflichtprogramm ohne jeden fun-factor.

Ab und zu habe ich mich mal auf die Rolle gesetzt und bin eine Stunde in die Pedale getreten. Strikt auf GA1 ausgerichtet, also ‘ne 90er Trittfrequenz bei niedrigem Puls, also unter 120. D.h. natürlich auch, dass ich in ‘nem kleinen Gang gefahren bin, sonst wär’ mir der Puls hoch gegangen. Boah, so schlapp bin ich derzeit.

Vergangenen Freitag habe ich dann mal zu einem der beliebten Steigungsanläufe angesetzt - na ja, war vom Feeling ok, aber vom Puls her (eben!) zu hoch. Samstag ‘ne Stunde auf die Rolle, sonntags war’s Wetter ganz gut - da musste man raus. Also ‘ne Stunde locker gelaufen - auch da das Gefühl: Für das Tempo ist der Puls zu hoch…

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Dez 05 2007

Katie Holmes, das Bambi und ich

Published by Peter under Marathon, Laufen

Bild links: Katie Holmes beim New York Marathon (rtr).

Seit nunmehr anderthalb Wochen bin ich wieder im Lauftraining. Die letzte Woche bestand aus vier Laufeinheiten mit Gesamt knapp 50 Laufkilometern, zusätzlich einer Rad- und einer Schwimmeinheit.

Die vergangene Woche in Düsseldorf stand ganz im Zeichen der Bambi-Verleihung. Nicht nur, dass die Stadt voll mit “Promis” war, auch die Aktion eines Lichtkünstlers, der den Rhein auf einer Länge von sechs Kilometern rot beleuchten und damit den weltweit grössten “roten Teppich” schaffen wollte, umrahmten die Veranstaltung.

Es blieb aber beim Versuch, die ganze Aktion wurde im wahrsten Sinne des Wortes zu einem R(h)einfall. Von alldem bekamen die geladenen Gäste (u.a. Tom Cruise und Katie Holmes) nichts mit.

Bei Katie Holmes wären wir beim Thema “Motivation in den Wintermonaten”.

Natürlich fällt es auch mir ab und an schwer, bei den jetzigen Witterungsverhältnissen die Motivation für einen 90-minütigen Lauf am Abend zu finden. Ich bin da nämlich auch eher einer, dem es dann zu dunkel, zu kalt, zu nass ist. Gleichwohl komme ich auch im Winter auf wöchentlich 50 - 70 Laufkilometer. Die Disziplin ist dann also doch grösser als meine Faulheit - zum Glück.

Diese Woche aber fiel das Laufen leicht. Mit dem Wissen, Katie Holmes in der Stadt zu haben (genau die Katie, die mit mir zusammen - und 40.000 Anderen - vor kurzem noch den New York Marathon absolvierte), da ist die Chance doch gross, sie bei einem Trainingslauf am Rhein wie zufällig zu treffen?

Also dann am Donnerstag, dem Tag der Bambi-Verleihung, die beste Trainingshose angezogen, noch schnell in den Spiegel geschaut, die Haare geglättet, den Sitz der Trainingsjacke - mit dem Logo des NYC Marathons als “Wiedererkennungseffekt” für Katie *g - überprüft und dann mit einer gewissen Vorfreude Richtung Rhein getrabt. Kurz am Hotel auf der Königsalle vorbei, und dann die wenigen Meter bis zum Rheinufer gelaufen. Dort ist ja eh´meine bevorzugte Trainingsstrecke.

Nach zwei Kilometern am Rhein drehte ich aber wieder um. Keine Katie in Sicht. :-( Sicherlich war sie längst auf dem Weg in die Stadthalle, um der Verleihung des Bambis an Ihren Göttergatten beizuwohnen.

Doch was soll ich sagen, auf einmal sah ich sie. Continue Reading »

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