Nov
26
2007
Nun ist sie vorbei, die trainingsfreie Zeit.
Nach dem New York Marathon gönnte ich mir eine dreiwöchige Ruhepause. In der ersten Woche fiel es noch leicht, da hatte ich mehr mit dem Jetlag zu kämpfen als mit dem Wunsch, wieder die Laufschuhe zu schnüren.
In der zweiten und dritten Woche aber spürte ich es wieder, dieses Verlangen nach Bewegung. Aber ich hielt eisern durch. Meine durch die Trainingspause gewonnene Zeit konnte ich - meinen Chef freute es - mit sinnvollen Beschäftigungen im Büro verbringen. Und was man am Abend erst alles anstellen konnte: In Ruhe einkaufen oder einfach nur bummeln, lesen oder die “Simpsons” um 18 Uhr sehen, waschen-putzen-bügeln,… und es war anschliessend immer noch etwas vom Abend übrig.
Aber trotzdem fehlte mir etwas, obwohl ich gestehe, mit der Zeit gefiel mir auch das “faule Leben”. Am Wochenende jedoch wurde “gesündigt”. Samstags ging ich für eine gute Stunde schwimmen, am Sonntag nutzte ich das sonnige Wetter und bewegte mein Rad zwei Stunden lang. Dann aber regenerierte ich wieder eine komplette Woche, bis sich das Ritual - schwimmen und radfahren - auch am letzten Wochenende wiederholte.
Jetzt aber ist Montag, 3 lange Wochen sind vorbei und endlich endlich konnte ich wieder laufen. Continue Reading »
Nov
21
2007
Kleiner Nachtrag:
Wir hatten wie all diese Verrückten uns der Versuchung nicht entziehen können, Bilder unserer Performance bei Asiphoto zu bestellen.
Und dann kamen die CDs ewig nicht. Ich fragte nach, und es gab auch eine entschuldigende Antwort: Ooops - vergessen, werden aber gleich nachgeliefert. Kamen dann auch prompt kurze Zeit später. Also, Asiphoto: Dummer Fehler, aber super wieder ausgebügelt.
Daraufhin habe ich noch eine vertonte Diashow aus dem Material gebastelt. Hier ein bißchen Atmo von uns…
Nov
15
2007
Wie wahr:
180er Schrittfrequenz - 3athlon.info - Forum für Triathlon, Draftathlon, Duathlon & Multisport: 3athlon®
Heutzutage im allgemeinen und auf Internet-Foren im speziellen wird nach meinem dafürhalten alles über-kompliziert. Pulsschwellen, Kraftmesser, ausgefuxxte (hihi) Trainingssteuererung… wir sind so Technik und Wissenschaftgläubig geworden. Nur hat keiner mehr Lust die nötigen Umfänge zu trainieren. Plötzlich laufen die besten Deutschen Marathonis 2:20…das ist doch ein Lacher. Mit 3:00 ist man schon ein Held. Als ich angefangen habe zu laufen hieß es das ein ambitionierter Club-Runner schon eine 2:30 laufen können müsste. Jemand der 4:00 lief wurde empfohlen erstmal zu trainieren, Schnelligkeit zu bekommen und dann nochmal Marathon zu probieren. Aber das waren auch noch Zeiten wo unter 100-120km/Woche sich keiner einen Marathon zugetraut hat.
Leider habe ich auch noch damit zu kämpfen, erst einmal die 4-Stunden-Schwelle zu knacken. Bis dahin ist ja alles, wie böswillige Zungen behaupten, Koronarsport.
Als wir den Frankfurt-Marathon zur Hälfte abbrachen (Mission completed: DNF), hatte ich ein paar Minuten Gelegenheit, die Vorüberlaufenden zu begutachten. Und da schien mir, dass bei Kilometer 21 sich schon sehr viele sich mühsam dahinschleppten.
Von daher stimme ich mal in die Kritik an der Vermassung im Marathon ein. Das tut dieser Sportart (wie wohl auch dem Triathlon) nicht gut, wenn man die Latte immer niedriger legt. Eine Maximalzeit von 6 Stunden 15 Minuten - wie beim Frankfurt Marathon - bedeutet eben auch, dass man die Strecke gehen kann. Ist das noch Marathon?
Nov
13
2007

Nun war es endlich soweit. Nachdem die 50 als Jahreszahl erreicht wurde, sollten nun auch die 50 Marathons erfolgreich gefinisht werden.
Die Vorbereitung der letzten Wochen war eigentlich ideal, was also sollte passieren? Sicherlich ist es dann aber nicht ideal, in der Woche vor dem Wettkampf ständig auf den Füssen zu sein (sightseeing und shopping). Aber ehrlich, wer bleibt denn bei seinem Aufenthalt in dieser Stadt im Hotel, um sich perfekt auf den Wettkampf vorzubereiten?
Aber diese zusätzliche Belastung vergessen wir jetzt mal. Ebenso wie die Besonderheit in NYC, sich recht früh auf Staten Island einzufinden zu müssen, da die Verranzano-Bridge im Anschluss gesperrt wird. Wen es ganz blöd erwischt, verbringt drei Stunden vor dem Start bereits auf den Wiesen des Ford Wadsforth (so wie ich, mein Bus holte mich um 6 Uhr morgens ab, der Start war dann kurz nach 10 Uhr). Aber die Organisatoren haben es ganz gut hingekriegt, die Teilnehmer kurzweilig zu unterhalten. Neben tausenden Donuts, Tee und Kaffee gab es eine Bühne, auf der eine Blues-Band spielte. Ansonsten ging man rum, betrachtete die anderen Teilnehmer, schaute bei den Live-Berichten von NBC zu undundund.
Wie klein aber die Welt - die Marathonwelt zumindest - ist, zeigt die folgende Anekdote:
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Nov
09
2007

…New York ist ein Planet, sagt man.
Und dieses konnten wir auf unserer Stadtrundfahrt am Tag nach meinem Geburtstag erleben. Ich war mir im Vorfeld nicht sicher, dieses Angebot des Reiseveranstalters zu buchen. Immerhin war es mein dritter Besuch in dieser Stadt und das Empire State Building, das Chrysler Building, der Central Park etc. werden sich nicht verändert haben.
Letzlich habe ich aber meinen Entschluss nicht bereut. Das aber lag einzig und allein an unserem guten Reiseführer. Ich spreche hier von Günter Maislinger, ein Österreicher, der vor nunmehr 27 Jahren seinen Traum erfüllte und nach NYC auswanderte. Vom beschaulichen Österreich, wo er sich nach seinen Aussagen nie richtig wohlfühlte, in seine Traumstadt. Mit 19 Jahren und 1.000 Dollar machte er sich auf den Weg, und hat es bis heute nie bereut.
Günter war in der Lage, drei Stunden lang nicht nur das unbedingt Sehenswerte zu zeigen, sondern in Nebensätzen all das mitzuteilen, was eben nur von jemandem kommen kann, der “seine” Stadt liebt und kennt. Es war demnach eine mehr als kurzweilige Rundreise durch New York mit vielen Tips und Hinweisen. Günter hat im übrigen eine Seite (www.newyork5000.com) und plant einen Online-Reiseführer. Wer nach NY fährt, sollte sich überlegen, statt einer traditionellen Stadtrundfahrt die Dienste von Günter in Anspruch zu nehmen. Ich werde es bei meinem nächsten Besuch definitiv machen.
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Nov
07
2007

Hallo zusammen,
nun hat mich also das alte Europa wieder - schade eigentlich. :-(
Eine gute Woche Aufenthalt, wenn auch zum dritten Mal, ist viel zu wenig für all das, was man so auf dem Zettel hatte. Also habe ich mir einfach vorgenommen, erneut nach New York zu fliegen, irgendwann, nächstes Jahr. *grins
Doch hier und jetzt möchte ich ein wenig vom aktuellen Aufenthalt erzählen. Es war ja so, dass ich mir zu meinem 50.
Geurtstag diese Reise praktisch selbst schenkte (leider kam kein anderer auf diese Idee *g).
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