Okt
30
2007
Moin!
Wir haben Dienstag, 00.09 Uhr. In vier Stunden kommt mein Taxi und bringt mich zum Flughafen, der Flieger geht um 06.50 Uhr. Ich würde mich noch mehr freuen, wenn das Packen nicht wäre. Bis jetzt habe ich lediglich meinen Championchip und ein Paar Laufschuhe verpackt.
Ich hasse packen. :-(
Aber so langsam läuft mir die Zeit davon, schlafen allerdings wollte ich eh´ nicht, so wie ich mich kenne, könnte ich auch nicht ruhig einschlafen, oder aber, wenn es mir denn gelänge, über 04.00 Uhr hinaus. Wäre blöd, denn dann könnte ich meinen Flieger vergessen. Also bleibe ich lieber wach und packe. Oder warte noch etwas, schreibe meinen Bericht, und überlege derweil, was ich denn überhaupt mitnehmen muss.
Sportsachen klar, Kontaktlinsen, Handy, Fotoapparat und Ladegeräte. Einen Adapter für die Steckdosen habe ich heute mittag besorgt. Hemden, Unterwäsche, Hosen, Pullis etc.? Kann ich zur Not alles vor Ort kaufen. Wird sowieso eine Shoppingtour, also warum sich Gedanken machen? Zwei Bücher, ein paar Filme, Musik und Laptop.
Noch ungeöffnete Geburtstagskarten für Mittwoch und ein paar überdimensionale Geschenke von Dirk und Dagmar. Die muss ich mitnehmen, sagte Dirk. Also bleibt kein Platz für eine zweite Jeans, oder eine Jacke. :-)
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Okt
29
2007
Ok, Plansoll erfüllt: 1.55.17 für 21 Kilometer nach der eigenen Uhr, die offizielle Zeitmessung listet für den Halbmarathon 1.55.47 - das kommt davon, wenn man zu spät merkt, dass die Messungs-Matte ein paar hundert Meter hinter dem 21-km-Schild ausgelegt ist. Da war ich schon ausgelaufen…
Leider haben meine Frau Beate heftige Rückenschmerzen geplagt, so dass sie nur anfänglich mit mir laufen und sich gerade so auf die Halbmarathon-Distanz bringen konnte. Danach hat sie das Unterfangen abgebrochen - und ich mit ihr.
Aber angesichts der Zielzeit von 1.56.02 war das ok, ergibt also ein Pace von 5.30 Minuten pro Kilometer. Das war anvisiert - mit Durchgangszeiten von 55 Minuten auf zehn Kilometer, 1.22.30 auf 15 Kilometer und 1.50.00 auf 20 Kilometer.
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Okt
27
2007

Na gut. Wir haben uns heute zum Frankfurt Marathon auf der Marathon-Mall nachgemeldet, weil ich eine Blue Jeans kaufen wollte.
Eigentlich wollten wir nur ein wenig Marathon-Atmosphäre schnuppern, die Stände abklappern und ein wenig unsere Ironblog-Shirts ausführen. ;-) Zu kaufen brauchen wir eigentlich nichts, haben ja schon alles… Mit dem Equipment, was ich habe, muss ich erst mal schneller werden, bevor ich was Neues in den Stall stellen darf.
Zu meiner Überraschung war mein Arbeitgeber sogar mit einem Stand vertreten - siehe Bild oben. Sponsern tut er mich dennoch nicht, falls das jemand glaubt.
Natürlich haben wir uns auch die Stützstrümpfe angesehen, genauer Kompressionsstrümpfe, die Peter jetzt durch die Gegend führt… da gibt es jetzt auch fesche Ganzbein-Modelle, also eigentlich eine Strumpfhose - anbei ein Bild. Vor so Dingern habe ich mich schon als Kind geschüttelt, und Errol Flynn war auch nie mein Held.
Immerhin machen die grün-gelben Dinger wenigstens einen schlanken Fuß und sehen nicht wie Oma-Socken aus…;-)
Nun ja, nun sind wir angemeldet. Meine Frau hat eigentlich kein Lust, vor allem, weil sie immer mit enormen Schmerzen im Iliosakralgelenk zu kämpfen hat. “Ilio” ist ein nettes Stichwort, denn ich spüre immer noch mein iliotibiales Bandsyndrom, und das Außenband am rechten Knöchel meldet sich auch dann und wann durch heftige Stiche.
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Okt
25
2007
Nun habe ich also die ersten Kilometer in meinen Kompressionsstrümpfen hinter mir.
Die Optik-Frage lassen wir jetzt mal außen vor, obwohl - einen Läufer und Triathleten wie ich es einer bin, kann ja eigentlich nichts entstellen (?). Gehässige könnten aber auch anmerken, viel schlimmer kann es mit den Socken auch nicht kommen. :-)
Wie auch immer. Der erste Eindruck direkt beim Anziehen: “Sind die eng! Da kommt man ja kaum rein.” Aber alles andere wäre wohl auch verschwendetes Geld, denn wie soll sich die Wirkung entfalten, wenn die Socken schlabbrig herunterhängen.
Aber als sie dann nach einigen Sekunden hochgezogen meine Waden bedeckten, war das eigenartige Gefühl verschwunden, ganz im Gegenteil, man(n) fühlte sich richtig wohl.
Nach den ersten Metern wartete ich auf meine in den letzten Wochen immer wiederkehrende Muskelverhärtung in der linken Wade. Vergeblich, sie blieb aus. Ich schreibe diese “Wunderheilung” aber nicht unbedingt der Socke zu, vielleicht ist es nur Zufall?
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Okt
23
2007
Da will ich doch nicht hinten anstehen, und habe mir gedacht, ein modisches Assessoire meiner bisherigen Laufbekleidung hinzuzufügen.
Heute erhielt ich nämlich die bestellten Kompressionsstrümpfe in der aktuellen Trendfarbe Weiss. Ich wurde direkt an meine mehr oder weniger erfolgreiche Fußballkarriere erinnert. Die Dinger sehen genauso aus wie die Strümpfe, die ich noch im Schrank habe. Nur wurden die bisher “Stutzen” genannt. :-)
Nun bin ich in der Vergangenheit aber nie auf die Idee gekommen, einen Marathon mit Stutzen zu laufen. Sieht ja auch irgendwie blöd aus. Trotzdem hab ich mir die Socken bestellt. :-)
Gut, dass heute keine sommerlichen Temperaturen herrschen. So wird es keinem auffallen, wenn ich die neuen Strümpfe zum ersten Mal trage. Denn bei diesem doch eher kalten Wetter wird ein leichtes Beinkleid meine hübschen Beine bedecken, und damit auch den Blick auf meine bestrumpften Waden versperren. :-)
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Okt
21
2007
Eigentlich wollten wir ja am Frankfurt-Marathon teilnehmen - mal auf eine akzeptable Zeit unter vier Stunden konzentrieren.
Na ja, angemeldet sind wir noch nicht. Das kann man aber noch auf der Marathon-Messe, auf die wir in jedem Fall gehen - bißchen Atmosphäre schnuppern. ;-)
Aber mit unseren Trainingsanstrengungen sind wir wieder nicht so weit - ewige Leier - wie wir sein wollten und müßten. Zumindest um nicht wieder so einen Stolperlauf wie im vergangenen Jahr hinzulegen (siehe hier und hier…).
Der zweiwöchige Urlaub vor ein paar Wochen hat uns echt aus dem Tritt gebracht. Und jetzt fehlen uns vor allem die richtig langen Läufe. Das letzte Mal habe ich mir geschworen, nie wieder einen Marathon ohne 3-Stunden-Läufe in der Vorbereitung zu laufen.
Genau das ist jetzt der Fall: Jede Menge Läufe zwischen 18 und 24 Kilometer, noch mehr zwischen 12 und 16 - und dabei auch einiges an Tempoarbeit gemacht. Aber mein Dampf reicht höchstens für den Halbmarathon. Zumindest bei’nem 5.30er-oder-schneller Pace.
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