Aug
31
2007
Eine etwas ruhigere Woche liegt nun hinter mir.
Leichtes Lauftraining (mein Knorpelschaden im linken Knie macht mal wieder Ärger), etwas Radfahren und am Freitag Freiwassertraining…
Sonntag dann aber wieder früh aus den Federn, und ab ins Büro. Jawoll, zu ungewohnter Zeit schloss ich die Bürotüre auf - während andere entspannt beim Frühstück sitzen und das Sonntags-Ei geniessen. Warum aber, fragt ihr euch vielleicht, tut er sich das an?
Nun, vor einiger Zeit hatte ich über die Benefizveranstaltung “theRideamRhein” berichtet. Und am Sonntag war es dann soweit: Auf meine Initiative hin wurde sogar von meiner Firma ein nicht unerheblicher Betrag gespendet. Doch damit nicht genug: Da mein Chef auch ein begeisterter Radfahrer ist, wurde die Idee geboren, mit einer “Firmenmannschaft” teilzunehmen. Es fanden sich schliesslich zehn Mitarbeiter, die überwiegend die grosse Schleife von 110 Kilometern in Angriff nehmen wollten.
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Aug
29
2007
“Radfahren kommt vom Radfahren”, hat Kai Hundertmarck beim Radseminar gesagt, also am Montag flugs aufs Kuota gestiegen und knapp 100 Kilometer abgespult. Über Hammersbach in Richtung Büdingen, dann in den Vogelsberg und über Wächtersbach und Gründau wieder zurück. Rund vier Stunden unterwegs gewesen, bei knapp 1500 Höhenmetern.
Ähnlich am Dienstag: ebenso knapp 100 Kilometer in knapp vier Stunden, 900 Höhenmeter, dabei eine schöne Schleife auf der Birsteiner Platte, (eventuell bekannt durch seinen Windpark, also die großen Windräder, die an Nord- oder Ostsee gemahnen).
Maßgabe: Nicht hetzen, nicht fetzen, Puls unterhalb der anaeroben Schwelle halten, trotz 90er Trittfrequenz auf den flachen Teilen.
Das war eigentlich das erste Mal, dass ich so lange an zwei Tagen direkt hintereinander (zwei arbeitsfreie Tage machen’s möglich) gefahren bin - und heute habe ich schwere Beine. Aber das Gefühl geht einher mit einem sehr zufriedenen - also gut is’!
Auch ein gutes Gefühl gibt mir immer wieder das Fahren am Rand oder oben im Vogelsberg (wobei ich ja eigentlich noch nicht sooo weit reingefahren bin). Da herrscht einfach so viel Ruhe und Stille, Langsamkeit und Bedächtigkeit. Da kann man schon mal zehn Minuten auf den Nebenstrecken radeln ohne dass ein Auto vorbeikommt. Mag sein, dass gelegentlich ein Dorfjugendlicher mit tiefergelegtem BMW auf den kleinen Straßen rumröhr(l)t, aber das ist eben wirklich selten.
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Aug
23
2007
… bei den Cyclassics in Hamburg.
Eine fast unvorstellbare Zahl, die Mönckebergstrasse in Hamburgs City reichte nicht aus, um alle Teilnehmer aufzunehmen, also wurden auch noch Seitenstrassen hinzugezogen, damit ein mehr oder weniger reibungsloser Start gewährleistet war.
Irgendwie klappte es auch, nun, die Hamburger haben ja mit solchen Veranstaltungen, in dieser Grössenordnung, bereits genügend Erfahrung (Marathon, Triathlon etc.).
Dann kam noch hinzu, dass der Wettergott mitspielte. Es war überwiegend trocken, nur bei der 155 Kilometerrunde wurden die Teilnehmer etwas nass, als es durch Schenefeld in Schleswig-Holstein ging. Aber in Pinneberg war man wieder trocken. :-)
Ich war mit meinem Verein Cycling Club Düsseldorf vor Ort. Unser Verein hatte sogar einen kleinen Bus angemietet, so das wir mit 6 Personen ganz entspannt anreisen konnten. Top-Service unseres Vize-Präsidenten, die Wiederwahl ist damit gesichert. :-)
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Aug
19
2007
Nachdem meine Frau und ich doch nicht am 70.3er in Wiesbaden teilnehmen wollten, haben wir uns natürlich wieder einmal als Zuschauer an die Strecke(n) gestellt - und als Medienvertreter viel fotografiert. Nachstehend also drei Audio-Slideshows vom Renn-Geschehen, sozusagen Atmosphäre im Bild statt vieler Worte:

Audio-Slideshow I: Schwimmen in Schierstein
Audio-Slideshow II: Radfahren im Rheingau
Audio-Slideshow III: Laufen in der Landeshauptstadt
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Aug
18
2007
Am Wochenende ist es endlich soweit. Der Besuch meiner Lieblingsstadt (nach Düsseldorf *g ) steht an und damit verbunden die Teilnahme an den Cyclassics. Insgesamt 11 Personen des Cycling Club Düsseldorf nehmen daran teil. Die Mehrheit wird sich die Langstrecke von 155 Kilometern “gönnen”.
Ich freue mich riesig, wieder in Hamburg zu sein und hoffe, die Stadt freut sich auch, mich - immerhin fast 13 Jahre ein Sohn der Stadt - zu sehen. Und das Schönste, vierzehn Tage später bin ich wieder dort, Triathlon… :-)
Zuvor jedoch wurde in der vergangenen Woche fleissig trainiert. Und am letzten Sonntag habe ich seit langer Zeit mal wieder einen Wettkampf so beendet, das ich selber richtig zufrieden war.
Es handelte sich um den Essener Citylauf und hier genauer um die Distanz von 10 Kilometern. Und was soll ich sagen, ich wurde Dritter! (Ok, nur in meiner Altersklasse, aber immerhin). Die Zeit selber täuscht - 44,20 min - , denn bei diesem Lauf ging es rauf und runter. Nicht ein längeres flaches Stück, dafür aber für eine Innenstadt und Fussgängerzone untypisch zum Teil knackige Anstiege. Laut meiner Polar-Uhr knapp 270 Höhenmeter. Ich fand das schon happig, anstrengend aber auf jeden Fall. Die Oberschenkel brannten, und statt sich nach einem Anstieg vielleicht den einen oder anderen Kilometer ausruhen und/oder lockern zu können, ging es direkt wieder bergab, um kurz danach wieder bergan laufen zu müssen. Wenn man es vorher weiss, ok. Aber es war meine erste Teilnahme in Essen und so war ich doch überrascht.
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Aug
17
2007
Nein, der nachstehende Spruch stammt nicht von mir. Sondern vom “turboschroegi“, und er hat ihn im 3athlon-Forum abgesondert. Ein Ratschlag.
Leg den Schalter um undzwar sofort. Ändere Dein Leben. (…) Setz Dir ein realistisches Ziel und arbeite darauf hin. Mach ein starkes Commitment zum Ziel und lebe es auch. “Be your goals”. Es ist relativ viel machbar, wenn Du nur Geduld hast. Viele überschätzen was sie in einem Jahr machen können aber es unterschätzen ebeonso Viele, was man in 3-5 Jahren machen kann. Aber Du musst was tun. Das kann Dir keiner abnehmen. Du alleine bist für Dich verantwortlich. Sonst keiner.
Vielleicht ein bißchen pathetisch formuliert, aber dennoch eine wunderbare Quintessenz. Des Triathlons. Des Lebens.