Archive for Mai, 2007

Mai 29 2007

Champions Training

Published by Oliver under Radfahren, Foto

Champions Training - Die Gruppe Champions Training - Oliver und Peter Champions Training - Oliver
Immerhin, am Wochenende habe ich doch einen - kleinen - Ritterschlag zum Radfahrer erhalten: Ich bin den Großen Feldberg im Taunus bei letztlich vier Grad Celsius in 46 Minuten hochgefahren. Dass ist natürlich nix Dolles, ein echter Rennfahrer lacht darüber (gute Leute brauchen ‘ne halbe Stunde) - aber erstens war’s saukalt, zweitens hat es wie blöd geregnet und drittens hatte ich jeweils rund 130 Rad-Kilometer an Samstag und Sonntag absolviert und somit in den Beinen. Und ich bin ja eigentlich Rad-Anfänger.

Co-Blogger Peter und ich hatten uns zum Radtraining zusammengerauft und bei Champions Training über Pfingsten gebucht: Drei Tage unter der sportlichen Leitung von Ex-Team-Telekom- und nunmehr Triathlon-Profi Kai Hundertmarck mitsamt rund einem Dutzend Rad-verrückter Hobbysportler. Ausgangsbasis ein Hotel in Friedrichsdorf; nicht allzu weit von meinem Wohnort, wir übernachteten also bei mir (hier das Outing unseres gemeinsamen Hintergrundes: Peter ist ja bekennender Düsseldorfer Lokalpatriot und Fortuna-Fan und ich bin in Düsseldorf geboren! Herrje - wär’ ich da nur geblieben?).

Continue Reading »

No responses yet

Mai 21 2007

Schwimmen und Stinken

Published by Oliver under Schwimmen

Ich nehme meine Redaktions-Kollegen schon hart in Anspruch. In der vergangenen Woche habe ich ab Mittwoch einen weiteren meiner Kurzurlaube genommen, um trainieren zu können - und das kommende (Pfingst-)Wochenende werde ich ebenso in Beschlag nehmen. An dieser Stelle daher mal Dank ans Online-Team, das seine eigenen Urlaubs- und Arbeitszeitwünsche meiner Trainingsplanung anpasst.

(Das musste mal gesagt werden.)

In den vergangenen Trainingstagen habe ich mich vorzugsweise dem Schwimmen gewidmet. Hatte ich nämlich bislang sträflich vernachlässigt. Das hat auch damit zu tun, dass ich mich in einem 25-Meter-Hallenbecken sehr unwohl fühle. Ich schwimme nicht gut und souverän genug, um dem einem entgegen- oder querkommenden menschlichen Treibgut gelassen zu begegnen. Ich muss mich halt sehr auf die Technik des zügigen Kraulens konzentrieren und komme leicht aus einem endlich mal gewonnenen Takt.

Daher reagiere ich innerlich leicht sauer auf langsam daherdümpelnde Brustschwimmer, auch wenn es sich dabei überwiegend um durchaus nette ältere Menschen handelt, die lobenswerterweise etwas für ihre körperliche Ertüchtigung tun. Und auch die voluminösen Damen, die das Kaffeekränzchen ins Schwimmbad verlegt haben und so viel Bahnen-Breite wie nötig oder wie möglich belegen, meinen es wohl nicht wirklich böse. Das sei ihnen zugestanden.

Aber dem ambitionierten Kraul-Schwimmer sind sie ein Graus. Das umso mehr - und da ist Schluss mit lustig - wenn sie einen überaus parfümierten Körper ins Wasser tunken. Mädels! Ihr tragt die Nasen beim Brustschwimmen über Wasser, weil den Kopf mit dem sorgfältig ondulierten Haar spritzwassersicher hocherhoben. Folge: Die Duftwasserwolke wabert durchs Chlorwasser, dass es zum Ersticken ist. Denn der Kraulschwimmer atmet ja unter Wasser aus - und kriegt dabei jede Menge Duftmoleküle in die Nase!

Herrje.

Continue Reading »

No responses yet

Mai 17 2007

Sport ist gesund…

Published by Peter under Triathlon

..sagt der Volksmund.

Das dies jedoch nicht immer zur Gänze stimmt, wissen gerade wir Ausdauersportler. Und damit meine ich noch nicht einmal die Unfälle, die passieren können, der Radsturz oder die Knöchelverletzung durch ein Umknicken beim Lauftraining beispielsweise.

Ich meine eher das geschwächte Immunsystem, die grössere “Chance” im Vergleich zu Anderen, für Viren oder dergleichen empfänglich zu sein. Das war im übrigen seinerzeit eine Überraschung für mich, als ich las, das Leistungssportler häufiger von Erkältungen geplagt werden. Warum überraschend? Nun, weil ich davon ausging, durch die sportliche Betätigung an der frischen Luft werde ich im Gegensatz zu den weniger Sportlichen abgehärteter sein.

Diesem widerspricht der Immunologe Ivan Roitt. Er kommt in seinem Lehrbuch Immunologie zu dem Schluss, das eine intensive körperliche Belastung zu einer Schwächung des Immunsystems und damit zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen führt. Er warnt sogar die Sportenthusiasten drastisch: ” Manical joggers and other such like masochists - you have been warned” (Quelle: Neue Züricher Zeitung, Belage Forschung und Technik, 23.10.1991).

Nun, auch auf seine Ernährung sollte deswegen der Sportler speziell achten, denn viele sehen auch hier einen Zusammenhang mit einer erhöhten Infektanfälligkeit. Zum Beispiel schreibt Christian von Loeffelholz in “Triathlon special 1.2006″, “…dass die Abwehrsysteme des Körpers auf einen intakten Eiweißstoffwechsel angewiesen sind, da die sogenannten Antikörper und die Immunbotenstoffe im Wesentlichen aus Eiweißen bestehen…”

Also gut und gesund essen, und schon können wir beruhigter ins Training einsteigen (?). Vorsicht, denn bekanntlich führt auch das “Übertraining” zu gesundheitlichen Problemen.

Trotz all diesem theoretischen Wissen, hat es mich nun am vergangenen Freitag erwischt. Denn exakt seit diesem Tag liege ich flach.

Continue Reading »

2 responses so far

Mai 14 2007

Die Renn-Maschine

Published by Oliver under Radfahren, Foto

Kuota K-Factor
Ich habe zwar anstrengende, andererseits aber auch die angenehmsten 120 Kilometer per Rad hinter mir. Mein neues Vollcarbon-Teil läßt sich eigentlich nur mit Mark-Medlock’schen Metaphern lobpreisen (”Geil!”, “ein Gefühl wie abspr*****”). Generell: Natürlich sind es immer noch meine - schwächlichen - Beine, die dieses Kampfgerät antreiben. Aber mich macht es glatt einige Stundenkilometer schneller.

Zum ersten Mal begreife ich, was der Begriff Renn-Maschine eigentlich bedeutet: Eine Maschine, die konsequent - mit allen Vorteilen für den Wettkampf, mit allen Nachteilen für den Alltag - auf ein Rennen und die Rennsituation ausgelegt ist. Was Geometrie, Sitzhaltung, Funktionalität betrifft. Von Fingerspitzen (Schaltung, Bremshebel) bis Fußzehen (Pedale).

Das ist mein erstes Rad, bei dem ich nicht unruhig auf dem Sattel vor- und zurückrutsche. Ich sitze einfach perfekt drauf. Die sehr genaue Vermessung meines Körpers in der von mir gewünschten Sitzhaltung hat sich also gelohnt. Das ist mein erstes Rad, von dem ich das Gefühl habe, dass es meine - bescheidene - Kraftentwicklung so ökonomisch und effektiv wie möglich auf die Straße umsetzt. Das ist mein erstes Rad, auf das man sich setzt, in die Pedale tritt und schon auf 30 km/h ist.

Der Vollcarbon-Rahmen schluckt die meisten Straßenunebenheiten bzw. schwingt sie aus, was auch zur Folge hat, dass ich schneller fahre, konsequenter und angstfreier. Außerdem zeigt es eine ungekannte Geradeaus-Stabilität. Der Aero-Lenker mit Schaltung im Auflieger ermöglicht permanente Gangwechsel, und natürlich fahre ich längere und steilere Anstiege damit, ohne den Auflieger zu verlassen.

Continue Reading »

No responses yet

Mai 08 2007

Deutschland sucht den SUPERSTAR

Published by Peter under Marathon

..und meine Schwester scheint ihn gefunden zu haben.. :-)

Zur Erklärung: Samstagabend rief mich meine Zwillingsschwester wg des Marathons hier in Düsseldorf an. Sie wünschte mir Glück, Erfolg und Spaß. Im gleichen Telefonat erwähnte sie noch, wie sie ihren Bekannten immer mit Stolz erzählt, was ich alles auf mich nehmen würde… ( man kennt das ja, so ein IRONMAN ist für Aussenstehende häufig nicht nachvollziehbar.. ).

Nach einigen Minuten beendeten wir das Gespräch, naja, eher ich, meine Schwester kann sonst enorm lange telefonieren…:-)

Kurze Zeit später klingelte es erneut.

Ich meldete mich, und am anderen Ende hörte man ein Äähh und Oooh - bis dann der Satz fiel:

“Ich wollte eigentlich anrufen, um den SUPERSTAR zu wählen…”
“Na prima, dann hast Du ja genau den Richtigen angerufen”, erwiderte ich.

Es war meine Schwester, die beim Versuch, Ihrem Kandidaten bei der RTL Sendung “DSDS” die Stimme zu geben, aus Versehen - oder unterschwellig doch kein Versehen ? *g - erneut mich anrief.

Nun bilde ich mir nichts darauf ein, die Visitenkarten werde ich auch nicht neu drucken lassen; und doch, am Abend vor dem Marathon zum Superstar gewählt zu werden, wenn auch nur zufällig, und dann noch von der eigenen Schwester, das motiviert enorm! :-) Und ehrlich, sind wir positiv Verrückten nicht alle ein wenig SUPERSTAR?

Continue Reading »

No responses yet

Mai 07 2007

Wochenendpensum

Published by Oliver under Training

Am Wochenende hatte ich samstags und sonntags FR online-Dienst. Das hat meine Trainingsmöglichkeiten natürlich stark eingeschränkt.

Folglich:

Am Donnerstag bin ich 18 Kilometer in ‘nem 5:15er Schnitt gelaufen, freitags bin ich 1500 Meter Technik geschwommen, und am Samstag 22 Kilometer auf der Hohen Straße bei ziemlichem Wind (”long jog”, also im 6er Schnitt) gelaufen.

(Co-Ironblogger Peter hat derweil den Düsseldorf-Marathon absolviert. Aber vielleicht erzählt er selbst was dazu?)

No responses yet

- Next »

    • XING