Nov
29
2006
Bald ist der 1. Advent, vorweihnachtliche Stimmung kommt auf, und auch Axel Schulz hörte bei seinem Comeback-Versuch bereits die Englein singen..
Und was macht der ambitionierte Triathlet? Schaut auf den Kalender, weiß dass Herbst ist und kleidet sich entsprechend, um sich jetzt in dieser Jahreszeit ja keine Erkältung einzufangen.
Und dann schwitzt man nach fünf Minuten wie ein Boxer beim “Gewicht machen”, alles nur, weil man sich jahreszeitengerecht ein Unterhemd, ein Funktionsshirt, eine Jacke - und über die jetzt, in der Winterzeit, nicht mehr rasierten Beine, eine lange Hose gezogen hat.
Am Wochenende herrschten laut deutschem Wetterdienst in NRW, genauer in Geilenkirchen (der Ort heißt wirklich so) sage und schreibe 19 Grad. Bei diesen Temperaturen ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann die Freibäder öffnen. Die Glühweinstände auf den Weihnachtsmärkten sollen schon reagiert haben und bieten nun auch Kaltgetränke an :-)
Ich gebe zu, mir gefällt dieses Wetter. Die nächsten Einheiten werde ich dann demonstrativ im Sommerlook absolvieren, und die Beine natürlich auch wieder rasieren..
Jedenfalls hab ich in der vergangenen Woche nicht geschlampt, neben dem Lauftraining (4 Einheiten und 60 Laufkilometer) kam am Sonntag noch eine lange Radausfahrt dazu. Am Samstag gönnte ich mir aber live im Stadion einen weiteren Sieg meiner Fortuna, und nach dem 2:0 über Holstein Kiel war mir mehr nach feiern als nach trainieren …
Nov
18
2006
Oliver Bechmann hat es ja bereits angekündigt: Parallel zu seinen Trainingsberichten/-bemühungen werde auch ich erstmals meine Erlebnisse und Erfahrungen um und über mein Training - hin zum Ironman 2007 in Frankfurt - niederschreiben.
Auch wenn Bechmann - so erscheint es mir - mich als kleinen Semi-Profi hinstellt, so bin ich doch nur einer, der lediglich mehr Wettkämpfe und Erfahrung hat als er. Das ist eigentlich schon alles. Ok, ich hab auch mehr Zeit zum Training, das aber nur deshalb, weil der Sport “mein Leben” ist, Bechmann hat da mehr Leben (oder Verpflichtungen), ähnlich einer Katze, und demzufolge gewichtet er natürlich auch anders. Aber das denke ich wird auch den Reiz dieses Blogs ausmachen,…nicht auszudenken, wenn Bechmann am 01.07.2007 auf einmal vor mir im Ziel einläuft. :-)
Ob es so kommen wird, könnt ihr die nächsten Monate verfolgen. Mich jedenfalls wird dieses Blog - und die Erfolge von Bechmann - zusätzlich motivieren …neben meinen neuen Carbonlaufrädern, die ich seit zwei Tagen mein eigen nennen darf. Darüber dann aber in einem der nächsten Beiträge mehr. Auf jedenfall aber motivieren diese Leichtgewichte schon jetzt so, das ich heute, trotz Regen und Kälte (ärgerlich, gegen Mittag wurde es dann doch schön) unbedingt eine Testrunde drehen wollte. Es wurden dann zwei Stunden, und ich kann nur sagen, ‘Bechmann, zieh dich warm an’. ;-)
Nov
06
2006

Ironman-Spezi und Marathon-Routinier Peter D. aus Düsseldorf (Ironblog-Autor und eiserner Fortuna-Fan!), ist jüngst beim Marathon in Beijing mitgelaufen - und hat dieses Bild samt Erklärtext mitgebracht:
Die Strecke wurde gesichert durch Polizei bzw. Militär, alle 10-20 Meter stand ein Soldat mit dem Rücken zur Laufstrecke, den Blick starr geradeaus, die Hände an der Hosennaht. Hier traute sich kein Zuschauer unerlaubt auf die Strecke.
Manchmal allerdings war die exakte Einhaltung des vorgegebenen Postens urkomisch, nämlich dann, wenn dieser z.B. unter einer Brücke war. Hauptsache, der Abstand zum Nebenmann stimmte, und dass der Blick stundenlang auf eine Mauer gerichtet war, egal, Befehl ist Befehl. Mit der Zeit jedoch wird er sich wohl auch die Frage gestellt haben, wie groß die Chance ist, daß ein Unbefugter aus der Mauer hervorspringt.
Mehr dazu möglicherweise in einer der kommenden Spiridon-Ausgaben.
Nov
01
2006
Die Teilnahme am Frankfurt-Marathon war als Zwischenetappe gedacht. Eine Möglichkeit, sein (Lauf-)Training zu fokussieren und einen nahen Zielpunkt vor Augen zu haben. Die Zeit war nicht wirklich wichtig, aber das Gefühl für den eigenen Trainingszustand…
Wie lief es, Beate?
Wie lief es, Oliver?
Und, abgesehen davon: Das Wetter war prima, die Organisation gut, die Zuschauer unerwartet begeisternd. Eigentlich ein schöner Marathon.