Jul 31 2011

Das Ironblog ist tot, es lebe das Ironblog!

von Oliver im Bereich Allgemein veröffentlicht

Blog closed

Das war’s. Zehn Jahre Redakteur bei der Frankfurter Rundschau, davon die vergangenen zwei in der Sport-Redaktion als Online-Macher und Video-Filmer. Sechs Jahre Ironblog unter den Fittichen der FR und unter der Internetadresse iron.frblog.de. Die neuerlichen Umstellungen beim Arbeit gebenden Mutterschiff haben dazu geführt, dass ich von Bord gehe - und das Blog-Beibötchen mitnehme. Und meine Arbeit nehme ich auch - mit.

Zukünftig werde ich meine Brötchen als Krav Maga-Instructor mit eigener Schule hauptberuflich verdienen, dazu als selbstständiger Sport-Mental- und Stresscoach tätig werden. Mein Leben wird sich also hauptsächlich um die praktische Seite der Leibesertüchtigung dienen. Konsequenterweise bleibe ich dem Triathlon als Hobby verbunden, und damit wird von mir - und Co-Autor Peter - das Ironblog ungebremst weitergeführt. Allerdings unter neuer Internetadresse.
Ab 1. August 2011 möchten also bitte alle Leser sich das Lesezeichen des neuen Ironblogs unter http://www.ironblog.de speichern… es  geht im neuen Layout weiter mit dem Ironblog 2.0, wo Peter und ich euch weiter mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen wie journalistischen Ergüssen (zuletzt waren wir die einzigen, die Michael Raelerts höchst betroffene Absage, beim Ironman Frankfurt sein Debüt auf der Langstrecke zu geben, filmten) beglücken werden.

In diesem Sinne: Das Ironblog ist tot, es leben das Ironblog 2.0!

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Jul 28 2011

Der längste Tag in Wort und (Bewegt-)Bild

von Oliver im Bereich Triathlon veröffentlicht

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Jul 24 2011

Das beste Bild des längsten Tages

von Oliver im Bereich Triathlon, Foto veröffentlicht

Faris! Ich habe Zeugen, dass ich prognostiziert habe, dass - nach Michael Raelerts Absage - Faris AL-Sultan den Frankfurter Ironman 2011 gewinnen würde - *mir-auf-die-Schultern-klopf* - und umso mehr freut es mich, dass er tatsächlich vorne lag.

2200. Das ist nicht die Zahl der Starter (die lag etwas höher), sondern die Zahl der Fotos und Filme, die ich am längsten Tag des Jahres in und um Frankfurt aufgenommen habe. Dazu kommen noch ein paar hundert meiner Foto-Kollegin Beate B. Es wird also einige Zeit dauern, das ganze Material von A wie AL-Sultan bis V wie Van Vlerken zu sichten, zu sortieren und daraus eine Foto-Film-Audioshow zu produzieren…

Daher sei mein bestes (oder prägnantestes) Foto des heutigen Tages stellvertretend für alle anderen wiedergegeben. Es zeigt, wie sehr Faris diesen Sieg herbeigesehnt, herbeigekämpft und genossen hat:

Ironmanffm11 faris

Faris hatte in der Pressekonferenz vor dem Rennen noch gesagt, dass ihm hohe Temperaturen entgegenkämen, da er mit ihnen besser klarkäme als die meisten anderen Profi-Triathleten.
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Jul 23 2011

Ironman Frankfurt Bike-Check-in

von Oliver im Bereich Triathlon, Foto veröffentlicht

Zum Ironman und Drumherum weiß die FR einiges zu berichten: Kollege Hellmann schreibt über Caroline Steffen (”Die mit dem abartigen Talent“), den Druck der Finanzinvestoren auf WTC und Kai Walter (”Imageschaden für den Ironman“) und das Verhältnis von Kurt Denk und Kai Walter (”Funkstille zwischen den ehemaligen Partnern“)

Ich dagegen halte mich an die Regel, nach der ein Bild mehr sagt als tausend Worte, und schicke daher ein paar Fotos vom heutigen Bike-Check-in am Langener Waldsee, von tapferen Wasser-Testern und sehnsüchtigen Blicken:

Ironmanffm 15
Auf dem Wege zur Abgabe des Tria-Rades

Ironmanffm 14
Ironblog-Autor Oliver B. mustert die Warteschlange beim Bike_Check-in

Ironmanffm 06
Das kann dauern…

Ironmanffm 09
Nein, die Dame vorne im Bild nimmt mit ihrem Gefährt nicht am Wettbewerb teil.

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Jul 20 2011

Raelert steht sein Ego im Wege

von Oliver im Bereich Triathlon, Video veröffentlicht

Big Bang bei der Pressekonferenz zum Ironman Frankfurt heute: Michael Raelert erklärte sichtlich bewegt, dass er am kommenden Sonntag nicht zum lange geplanten Debüt über die lange Distanz antreten werde. Eine Beckenverwringung halte ihn von dem Start ab, auf den er sich letztlich 16 Jahre vorbereitet habe.

Es klang ein wenig so, als sei er selbst schuld und seine öffentliche gezeigte Pein deutete darauf hin, dass er das irgendwo auch weiß. Am Wochenende hat er noch an einem Kurzdistanz-Wettkampf teilgenommen (“das brauche ich fürs Ego”) - danach waren die Schmerzen so stark, dass er am Dienstag kaum aufstehen konnte. Sein muskuläres Problem existiert seiner Darstellung nach seit drei bis vier Wochen, und begann nach Tempoläufen auf Asphalt in dünnen Wettkampf-Schuhen. Den Schweriner Schlosstriathlon hätte er besser nicht bestreiten sollen - spätestens jetzt weiß er das.

Der Mann mit Startnummer 30 (die ‘31’ trägt übrigens Thomas Hellriegel) hält sich für so gut in Form, dass er mit seinem Bruder Andreas glaubt mithalten zu können - umso größer seine Enttäuschung. Die kann man im Video deutlich sehen:



(Mehr zu Michael Raelert und seine Absage im FR-Artikel Der geplatzte Traum).

Enttäuscht dürfte auch Chef-Organisator Kai Walter sein, dem in diesem Jahr ja ohnehin die ganz großen Namen im Teilnehmerfeld fehlen.

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Jul 14 2011

Das Roth-Desaster

von Peter im Bereich Triathlon veröffentlicht

Belinda Granger bei der Challenge Roth

Belinda Granger bei der Challenge Roth (Foto: C. Brockhausen)

Mit etwas Abstand kann ich mich nun zu meiner Challenge-Teilnahme in Roth äußern, denn der Wettkampf lief für mich leider nicht optimal, ganz im Gegenteil.
Der Empfang in Franken ist sensationell. Überall sind große Banner mit dem Spruch „Welcome Triathlets“ über die Straßen gespannt. Der Einzelhandel, ob Metzgerei oder Bügelservice, dekoriert anlässlich des Triathlon die Schaufenster, mal mehr oder weniger gekonnt, aber immer herzlich.

Durch Dirk hatte ich die Möglichkeit, am Donnerstag an der Pressekonferenz teilzunehmen. Begonnen wurde mit einem Video und den besten Szenen aus zehn Jahren Challenge, anschließend nahmen die eingeladenen Profis Platz - und zu den gestellten Fragen Stellung. Eine kurzweilige Veranstaltung ohne Besonderheiten - was sollen die Profis auch sagen zu Fragen wie: „Wie fühlst Du dich, welche Chancen räumst Du dir ein?”… etcetera.

Ein großer Lacher aber war dann doch dabei. Auf die Frage, wie man denn Chrissie Wellington schlagen könne, antwortete die angesprochene Rebekah Keat spontan: „ Was fragt ihr mich, fragt das lieber die Männer!“

Wie recht sie mit dieser Aussage hatte, zeigte der Wettkampf - Chrissie kam als „fünfter Mann“ ins Ziel. *g

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