Aug 25 2010

Demnächst hier: City Triathlon Frankfurt

von Oliver im Bereich Triathlon veröffentlicht

Demnächst vor der Haustür: Mit dem Frankfurter City-Triathlon am 5. September wird es im Rhein-Main-Gebiet einen Kurzdistanz-Triathlon geben, der sich vom Niveau her mit den großen Brüdern - dem Ironman Frankfurt und dem 70.3er in Wiesbaden - durchaus messen kann. Denn es sind bekannte Profi-Triathleten mit von der Partie - Meike Krebs etwa, Nicole und Lothar Leder.

2500 Athleten sollen im Langener Waldsee starten, radeln in die Stadt und absolvieren dort die abschließenden Laufkilometer. Der ehemalige deutsche Erfolgs-Triathlet Jürgen Zäck, der heute als Coach junge Talente fördert, schickt mit dem 20jähigen Tim Meyer vom Ejot Team des TV Buschhütten einen seiner Hoffnungsträger ins Rennen: “Die Laufstrecke bietet eine tolle Arena-Atmosphäre, die das Rennen für die Zuschauer sehr interessant macht. In der Spitze wird ein hohes Tempo geboten werden und die Top-Athleten werden nah zusammenbleiben, “ meint “Zäck Attack”.

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Aug 21 2010

Erfahrungsbericht Crossbike

von Gastautor Triatom im Bereich Radfahren, Foto, Crosstriathlon veröffentlicht

Einen Erfahrungsbericht nach 1000 Kilometer mit meinem Crossbike - wie versprochen - kann ich leider nicht geben.

crossbikesattel1.jpgAber einen über 2000 Kilometer - das geht. Warum?

Weil ich dieses Jahr auf Grund der vielen Unfälle im Verein kaum mit dem Rennrad bzw. dem Triathlon-Bike gefahren bin. Es macht eben viel mehr Spass neben der Strasse, auf Radwegen, asphaltiert, geschottert oder mit Gras bewachsen, stressfrei zu fahren.

Aber ich bin auch mit dem Crossbike auf der Strasse gefahren, 100 Kilometer gehen völlig problemlos und mancher Rennradler schaut schon erstaunt, wenn ein Crossbiker sich dranhängt und dranbleibt :-)

Das andere Extrem neben dem glatten Asphalt war vor zwei Wochen ein Wochenende auf dem Rennsteig. Dort bin ich mit MTB-Kollegen über die Rennsteig-typischen Waldwege gefahren, ausgewaschen, von Wurzelwerk durchzogen und mit jeder Menge Löcher und Absätzen gespickt. In der MTB-Szene wird zur Zeit über die Vorteile der Twenty Niner MTB diskutiert. Bezüglich der besseren Eigenschaften im Gelände, mehr Stabilität , besserer Gripp, kann ich das nur bestätigen.

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Aug 18 2010

Faszination und Abenteuer Canyoning

von Peter im Bereich Allgemein veröffentlicht

Über Wasserfallstufen oder Staumauern abseilen, beherzt in einen See springen (aus 17 Metern Höhe!), sich im Wasser treiben lassen - all das und mehr ist Canyoning.

„Das sollten wir mal gemeinsam machen“ - der Vorschlag kam von unserer Mit-Triathletin Inge Grah, Schweizer Staatsbürgerin und somit Fachfrau in Bezug auf Berge und Schluchten, irgendwann bei einem Bierchen (vermute ich jetzt mal).

„Ich bin dabei“, war meine Reaktion - wie immer sehr vorschnell mit meinen Äußerungen. „Karl der Bayer“, Partner von Inge, wurde - glaube ich - gar nicht erst gefragt und muss mit, die Anderen aber sind beruflich verhindert - oder wollten nicht.

Eigentlich klingt das Programm sehr gut: Man trifft sich in der Gruppe mit einem (hoffentlich) erfahrenen Schweizer Bergführer, fährt gemeinsam zur Einsteigstelle, zieht sich standesgemäß an (Neoprenanzug und Helm, wird beides gestellt) und übt das Abseilen an einer Staumauer. Anschließend folgt das Einsteigen in den Canyon, und das Abenteuer beginnt.

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Aug 16 2010

70.3er in Wiesbaden

von Oliver im Bereich Triathlon veröffentlicht

Natürlich hätte ich gerne den Ironman 70.3 in Wiesbaden ähnlich intensiv betreut wie den Frankfurter Ironman. Indes: Anderweitige Pflichten - in Sachen Krav Maga - haben mich zu einem Organisationsmeeting am Sonntag gen Nürnberg geführt. Daher an dieser Stelle nur die Übersicht über die FR-Berichterstattung:


Der Tod schwimmt mit

Das Drama um den Staffel-Triathleten beim Halbdistanz-Ironman in Wiesbaden ist längst kein Einzelfall mehr.


Mit dem Glauben an des Bruders Hilfe

Der Triathlet Michael Raelert gewinnt in Wiesbaden den Ironman 70.3. Die Niederländerin Yvonne van Vlerken ist bei den Frauen vorn.


Der härteste halbe Tag
2400 Sportler machen beim Ironman-Wettbewerb in Wiesbaden mit. Die größte Sorge der Sportler gilt dem Wetter.


Sportredakteure stehen ja mancherorten im Ruf, nicht besonders sportlich zu sein. Für die FR-Sportredaktion gilt das nur bedingt. Der Ressortleiter fährt beinharte Touren mit Gepäck im Süden Frankreichs (”Das sind die wahren Radfahrer”, schallte es ihm einmal während einer Rast aus einem lokalen Peloton entgegen), der stellvertretende und Fußballchef kickt begeistert mit seinen Heusenstammer alten Herren, die Fußball-Experten generell treffen sich gerne zum Montags-Kick und Triathlon&Marathon-Fachmann Frank Hellmann ist Torwart mit Kreisliga-Erfahrung. Und obendrein: Triathlet.

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Aug 10 2010

Rund um die Uhr durchs Hüttenwerk

von Peter im Bereich Foto, Mountainbike veröffentlicht

Jedes Jahr im August das gleiche Bild: 1.800 Mountainbiker bevölkern das zum Industriedenkmal umgebaute Hüttenwerk im Landschaftspark Duisburg - 24 Stunden lang. Und fast jedes Jahr müssen im Verlauf des Tages oder Abends Streckenteile gesperrt werden, weil ein Befahren zu gefährlich wird.

MTB-24h-1.jpg


Dieses Jahr waren die Veranstalter sehr vorsichtig und sperrten einen Abschnitt - die Wurzelpassage *g - schon sehr frühzeitig nach wenigen Stunden. Nach den traurigen Ereignissen bei der Love Parade - ebenfalls in Duisburg - wollte man aus meiner Sicht nicht den Hauch eines Risikos eingehen, denn auch die Treppenpassage wurde entschärft, in dem man über die Stufen Holzbretter legte, um ein ungefährliches Befahren möglich zu machen. Man hörte in diesem Jahr dann auch definitiv weniger Sirenen, die vielen Stürze der letzten Jahre blieben glücklicherweise aus.

Mittendrin und auch dabei - der ein oder andere Triathlet - und zum dritten Mal in Folge auch ich.

MTB-24h-6.jpgAls Mitglied des enorm populären Teams Bauchfleisch - man beachte unsere Trikots - hieß es auch in diesem Jahr wieder: Spaß haben, aber auch Leistung bringen. Das nicht das Streben nach Titeln und Platzierungen im Vordergrund steht beweist die Tatsache, dass man mich, den „Onkel Peter“, immer wieder mitmachen lässt. *g

Für mich als Triathleten mit der Vorbelastung des Ironman im Juli und dem - im Vergleich zu den Cracks - fehlendem Training ist dieses Erlebnis auf dem ungewohnten Rad immer wieder eine Herausforderung.

In diesem Jahr war das Team Bauchfleisch mit zwei Achter-Teams am Start. Unser „Don Luis“ aber, in den letzten Jahren immer Mitglied im Achter-Team, hat sich dieses Jahr der Herausforderung als Einzelstarter gestellt: Man muss sich das mal vorstellen, 24 Stunden am Stück, mit manch kleineren Pause, Berg rauf und Berg runter, bei Wind und Regen, Hitze und Staub, immer wieder auf die gleiche knapp sieben Kilometer lange Runde. Unvorstellbar, aber für 71 Einzelstarter der Normalfall.

Wichtig bei der Vorbereitung: die richtige Ausrüstung. In unserem Fall - nomen est omen - natürlich vorrangig der Grill. Dann große Zelte, Liegen, Nudelsalat und Kühlschrank für das alkoholfreie Weizen - alles vorhanden.

Käpt´n Holk (Teammanager Holger Kahmann) verteilte die Startnummern und Transponder, die Reihenfolge der Fahrer wurde festgelegt, die Spannung stieg.

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Aug 05 2010

Wetsuit-Wirrnisse

von Oliver im Bereich Triathlon veröffentlicht

Nachtrag zu unserem 2XU-Elite Trisuit-Test - der war ja vor dem Hintergrund des Neopren-Verbots beim diesjährigen Ironman in Frankfurt zustande gekommen. Dabei ging es ja auch um die Frage, welche Art Schwimmanzüge künftig bei Rennen mit Neopren-Verbot erlaubt wären.

Denn die - kommerzielle - World Triathlon Corporation (WTC) als Ausrichter der Ironman- und Ironman 70.3-Rennen hat eine generelle Bestimmung erlassen, die sich generell auf ihre Serien auswirkt. Und möglicherweise aufgrund der Dominanz des Ironman in der öffentlichen Wahrnehmung auf den Triathlonsport schlechthin. Freilich sind auch die Interessen der Hersteller tangiert, für deren teure und teuer entwickelte Produkte sich kein Athlet mehr interessieren wird, wenn er sie nur noch im Training anziehen darf.

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